«Ich stehe nicht gern im Rampenlicht, mir geht es um den Sport»

Manuela Schär hat den Luzerner Sportpreis 2013 erhalten. Trotz Weltmeistertitel und viel Erfolg bleibt die Krienser Rollstuhlsportlerin lieber im Hintergrund.

Manuela Schär vor dem Plakat der IG Sport Luzern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Manuela Schär ist unter anderem Marathon-Weltmeisterin und -Weltrekordhalterin. SRF

«Dieser Preis freut micht sehr. Er zeigt, dass unsere Leistungen honoriert werden, auch wenn wir eine Randsportart betreiben», sagt Manuela Schär, Gewinnerin des Luzerner Sportpreises, gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz». Schär durfte den Preis zusammen mit dem Rollstuhlsportler und fünffachen Weltmeister Marcel Hug aus Neuenkirch entgegen nehmen.

Manuela Schär kann einen beachtlichen Palmarès vorweisen: Im Jahr 2013 holte sie unter anderem den Weltmeistertitel sowie den Weltrekord im Marathon, dreimal WM-Silber und gewann mehrere grosse City-Marathon-Rennen. Trotz des Erfolgs ist die gebürtige Altishoferin nur Wenigen ein Begriff. «Ich stehe nicht gern im Mittelpunkt, bin eher schüchtern. Mir geht es vor allem um den Sport», so Manuel Schär.

Die 29-Jährige sitzt seit 1993 mit einer Querschnittlähmung im Rollstuhl, wegen eines Unfalls auf dem Spielplatz. Seither betreibt sie Rollstuhlsport. Schon viele Jahre kann die in Kriens wohnhafte Sportlerin an der Spitze mitfahren. Den richtigen Durchbruch schaffte sie aber spät und erst mit dem Wechsel von den kurzen auf die langen Distanzen.