IG verlangt Aufschub für Mittelschule Nuolen

Die Interessengemeinschaft «Mittelschule March» kämpft weiter für den Schulstandort Nuolen. Die Pläne der Schwyzer Regierung, die Kantonsschule Nuolen zu schliessen und in die Schule Pfäffikon einzugliedern, seien zu wenig ausgereift, findet die IG und schlägt eine alternative Planung vor.

Die Mittelschule in Pfäffikon. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Baufällig: die Mittelschule in Pfäffikon. zvg

Dass das Schulgebäude und die Mensa in Pfäffikon neu gebaut werden müssten, sei unbestritten, schreibt die IG Mittelschule March in einer Mitteilung. Es sei aber nicht notwendig, in Pfäffikon auch gleichzeitig einen Ersatz für die Schule Nuolen zu planen. Der Entscheid über die Zukunft von Nuolen könne auch erst nach dem Neubau in Pfäffikon gefällt werden.

Drei Szenarien

Die IG begründet ihre Forderung damit, dass die Entwicklung der Schülerzahlen unsicher sei und dass neue, private Konkurrenzangebote in Pfäffikon geplant seien. Diese Entwicklungen sollten vorerst abgewartet werden.

Gleichzeitig zeigt Roland Egli, der Präsident der IG, drei Zukunftsszenarien für die Kantonsschule Ausserschwyz auf:

  • die jetzige Situation beibehalten und «ernsthaft umsetzen»
  • eine Spezialisierung der beiden Standorte - nicht an beiden Orten alle Fächer und Profile anbieten
  • das Gebäude in Nuolen an einen privaten Schulanbieter verkaufen