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Im dichten Nebel Tödlicher Bahnunfall auf der Rigi

Ein Tourist ist am Montagnachmittag auf der Rigi in dichtem Nebel von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.

Ein roter Bahnwagen der Rigi Bahnen in dichtem Nebel
Legende: Wie es am Montag zum tödlichen Unfall kam, wird noch untersucht. Keystone (Archivbild)

Ein 69-jähriger Tourist, der mit einer Reisegruppe unterwegs war, wurde zwischen Rigi Staffel und Rigi Kulm von einem bergwärtsfahrenden Zug erfasst. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass der Rettungsdienst nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte.

Dichter Nebel zum Unfallzeitpunkt

Der Unfall passierte in unwegsamem Gelände auf offener Strecke, wie Stefan Otz, Direktor der Rigi Bahnen AG, sagte. Warum der Mann auf dem Geleis war, ist noch nicht geklärt. Die Kantonspolizei Schwyz weist aber darauf hin, dass zum Unfallzeitpunkt auf Rigi Staffel dichter Nebel herrschte.

Einen ähnlichen Unfall hatten wir seit mindestens 30 Jahren nicht.
Autor: Stefan OtzDirektor Rigi Bahnen AG

Tatsache ist aber, dass solche Vorfälle äusserst selten sind. Gemäss Otz habe man keine Kenntnisse von einem ähnlichen Vorfall seit mindestens 30 Jahren. Die Rigi Bahn sei eine sichere Bahn, auch wenn Teile des Wanderweges den Geleisen entlang führen. «Die ganze Strecke ist mit Piktogrammen gesichert und haltet die Gäste davon ab, sich in den Geleisbereich zu begeben», sagt Stefan Otz.

«Die Strecke ist sicher»

Trotz dem Vorfall vom Montag, seien zur Zeit keine Massnahmen nötig. «Wir bedauern diesen Einzelfall ausserordentlich, aber wir sind überzeugt, dass die Strecke sicher ist», meint der Direktor der Rigi Bahnen. Aber selbstverständlich werde noch geprüft ob weitere Sicherheitsmassnahmen nötig seien, auch vom Bundesamt für Verkehr.

Wir bedauern den Unfall ausserordentlich, aber die Rigi Bahn ist eine sichere Bahn.
Autor: Stefan OtzDirektor der Rigi Bahnen AG

Zur Zeit werde der Fokus aber auf die Betreuung der Angehörigen und der Bahnmitarbeiter, insbesondere auf den Zugführer gelegt. Die asiatische Reisegruppe wurde nach dem Unfall von einem Care-Team und der südkoreanischen Botschaft betreut.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Schär (Nachdenklich)
    Ich überlege, wie ich mich bei dichtem Nebel verhalten. Wohlverstanden als CH und eher bekannt mit unserem Wetter. Ich würde ganz bestimmt mich an den Geleisen orientieren. Wie auf der Strasse am Mittelstreifen. Ich denke, der Koreaner hat sich ganz richtig verhalten, denn er musste in einem ihm unbekannten Gegend den Weg finden. Wenn beispielsweise jemand nicht mehr gut hört so ist dies ein Problem den Zug rechtzeitig zu hören. Es tut mir leid für ihn und seine Angehörigen und den Zugführer.
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Im Artikel steht nichts vom genauen Unfallhergang. Und doch gibt es wieder Kommentare mit Schuldzuweisungen. MfG
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Genau Herr Bollinger und gerade die Rigi Bahnen wollen noch bis zu 1 Million dieser Asien Touristen auf die "Rigi hiefen" obwohl diese "Null Ahnung haben" wie man sich gerade in den Bergen verhält!
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