Im Jahr 2040 wohnen 183‘000 Personen im Kanton Schwyz

Die Schwyzer Regierung will vor allem bestehende Quartiere verdichten. Die Fläche für mögliche Siedlungserweiterungen wurde im Richtplan verkleinert. Trotzdem gibt es Regionen, in denen in nächster Zeit viel gebaut wird.

Das Dorf Brunnen aus der Vogelperspektive. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In der Gemeinde Ingenbohl-Brunnen sieht die Schwyzer Regierung noch Möglichkeiten für das Wachstum. SRF/Silvan Fischer

Die Kantone müssen bei der Raumplanung über die Bücher, nachdem das Schweizer Stimmvolk im März 2013 das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) angenommen hatte. Dessen Ziel ist es, die Zersiedelung einzudämmen. Die Kantone haben bis Mai 2019 Zeit, ihre Baulandreserven zu überprüfen.

Die Regierung geht von einem jährlichen Wachstum der Bevölkerung von 0,77 Prozent aus. Bis 2040 würde die Bevölkerung damit von heute gut 152‘000 auf knapp 183‘000 Personen anwachsen.

Der Entwurf für den neuen Richtplan sieht vor, bestehende urbane Siedlungsgebiete um bis zu 10 Prozent zu verdichten.

Die Fläche für mögliche Siedlungserweiterungen wurde um knapp einen Drittel auf rund 271 Hektaren verkleinert. Als Entwicklungsschwerpunkte im Vordergrund stehen die Bahnhofsareale Pfäffikon, Siebnen, Seewen, Brunnen und Goldau. Grössere Arbeitsplatzgebiete sind im Raum Siebnen (Bahnhof), Rietli, Seewen-Schwyz und Fänn vorgesehen.