In Fischbach ist das Wasser nach wie vor verunreinigt

Keine Entwarnung in Fischbach. Die Bevölkerung muss weiterhin das Wasser vor dem Trinken abkochen. Die Laborergebnisse liegen erst in einer Woche vor.

Wasserhahn mit fliessendem Wasser Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Noch immer darf in Fischbach das Wasser nicht direkt ab dem Wasserhahnen getrunken werden. Keystone

In Fischbach wurden in zwei von elf Quellen Fäkalbakterien gefunden. Diese Quellen seien nun geschlossen worden, sagt Josef Vogel, Gemeindepräsident von Fischbach auf Anfrage. Die Wasserreservoire werden jetzt gereinigt und die Proben ins Labor geschickt. «Bis wir die Ergebnisse haben, dauert es wahrscheinlich noch eine Woche», sagt Vogel. Man wolle sicher sein, dass das Wasser wieder ganz sauber sei, bevor man Entwarnung gebe. Die Bevölkerung müsse deshalb weiterhin das Wasser abkochen. Grund für die Verunreinigung dürften die starken Niederschläge der vergangenen Wochen sein.

Nicht die erste Gemeinde

Fischbach ist nicht die erste Gemeinde im Kanton Luzern, die in den letzten Wochen Probleme mit der Trinkwasserversorgung meldete. Betroffen waren ebenfalls Malters, Beromünster und Meggen. Auch die Gemeinde Malters erklärte, die Verunreinigung sei vermutlich auf intensive Regenfälle zurückzuführen. In Beromünster muss das Trinkwasser seit über einem Monat chloriert werden.