Zum Inhalt springen
Inhalt

Zentralschweiz «In Zug auch Expats miteinbeziehen»

Wohin die Stadt Zug in Zukunft steuert, möchte auch der Stadtrat gerne wissen. Deshalb hat er eine Denkfabrik beauftragt, um eine Stadtidee für Zug zu entwickeln. Befragt zu ihren Wünschen und Ideen wurden dabei auch die Zuger Bevölkerung. Fazit: Es dürfen keine Parallelgesellschaften entstehen.

Legende: Audio Ideen für die Stadt Zug (7.5.2015) abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
02:00 min, aus Regi LU vom 06.05.2015.

Für Stadtpräsident Dolfi Müller ist klar: «Zug ist klein, erfolgreich und extrem globalisiert». Um auch in Zukunft den damit verbundenen Herausforderungen zu meistern hat der Stadtrat die «Stadtidee Zug» in Auftrag gegeben. Die Broschüre soll der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Politik als Leitfaden für die Zukunft dienen.

Die Wünsche der Zugerinnen und Zuger sind dabei miteingeflossen. Viele von ihnen wurden befragt. Ein wichtiger Punkt ist für viele, dass der Graben zwischen Einheimischen und Zugezogenen aus aller Welt nicht zu tief wird.

Expats und Zuger Bevölkerung gemeinsam

«Mir ist wichtig, dass keine Parallelgesellschaften entstehen», sagt ein Stadtzuger. Ein Frau ergänzt: «Es muss Platz haben für Menschen in Zug, die nicht ein Einkommen von 20'000 Franken haben».

Das globalisierte Zug sieht Stadtpräsident Dolfi Müller vor allem als Chance für Vorreiterprojekte. Die Studie Stadtidee macht konkrete Vorschläge wie die Durchführung eines «Global City Forums» oder erleichterte Bewilligungsverfahren für Start-Up-Unternehmen. Alle Ideen und Vorschläge werden vom Zuger Stadtrat geprüft.

Regionaljournal Zentralschweiz 06:32 Uhr

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.