Innerschweizer Schwinger müssen auf dem Brünig unten durch

Der Berner Eidgenosse Thomas Sempach aus Heimenschwand kann das Brünigschwinget für sich entscheiden. Im Schlussgang genügt ihm ein Gestellter gegen Bernhard Kämpf aus Sigriswil. Die Innerschweizer haben mit der Entscheidung nichts zu tun.

Schwinger im Sägemehl. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der spätere Festsieger Thomas Sempach legt Adrian Steinauer aus Willerzell ins Sägemehl. Keystone

Die Berner Schwinger drückten dem Geschehen von Beginn weg den Stempel auf. Im Schlussgang standen sich zwei Berner gegenüber und auch in der Rangliste dominieren sie die vordersten Positionen.

Als bester Innerschweizer Schwinger schafft es Joel Wicki aus Sörenberg auf den zweiten Rang. Er startete verhalten in den Tag mit zwei gestellten Gängen, konnte danach jedoch das Feld von hinten aufrollen.

Christian Schuler aus Rothenthurm, der aktuelle Teamleader der Innerschweizer Schwinger, schaffte es auf Rang vier und sicherte sich den Kranz auf dem Brünig. Er startete mit einem Gestellten gegen Schwingerkönig Matthias Sempach in den Tag. Mit einer unerwarteten Niederlage gegen Matthias Glarner in Gang vier fiel er aus der Entscheidung.

Einen Kranz holten sich auch Bruno Nötzli (Pfäffikon SZ), Mike Müllestein (Steinen), Andreas Ulrich (Gersau), Adrian Steinauer (Willerzell), René Suppiger (Sursee) und Guido Gwerder (Illgau).

Philipp Laimbacher (Schwyz), der nach einer Verletzungspause sein Comeback gab, zeigte eine gute Leistung und holte mit drei Gestellten und drei Siegen ebenfalls einen Brünig-Kranz.