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Kampfwahlen So sehen die zweiten Wahlgänge in den Luzerner Gemeinden aus

In 15 Luzerner Gemeinden kommt es am 28. Juni zu einem zweiten Wahlgang. Hier gibt es eine Zusammenfassung der Ausgangslagen in den einzelnen Gemeinden – geordnet nach Bevölkerungsgrösse.

Luzern: In der Stadt Luzern sind noch zwei Sitze zu vergeben. Neben den beiden bisherigen Stadträtinnen Franziska Bitzi (CVP) und Manuela Jost (GLP) treten fünf weitere Frauen und Männer an: Judith Dörflinger (SP), Skandar Khan (Juso), Jona Studhalter (Junge Grüne) und die beiden parteilosen Silvio Bonzanigo (ehemals SVP) und Rudolf Schweizer.

Emmen: Für den Gemeinderat gibt es im zweiten Wahlgang noch einen Sitz zu vergeben. Ibolyka Lütolf von der SVP fordert den bisherigen Gemeinderat Josef Schmidli (CVP) heraus.

Kriens: Nur ein einziger Kandidat schaffte im ersten Wahlgang den Sprung in die Regierung. Alle anderen – auch die bisherigen Stadträte – holten zu wenig Stimmen. Nach dieser Enttäuschung reichten gleich drei Bisherige ihren Rücktritt ein. Von den bisherigen Stadträten will es nur Judith Luthiger-Senn (SP) noch einmal wissen. Neben ihr kandidieren fünf weitere Personen für die vier freien Sitze – je jemand von der SP, der FDP, der SVP, der CVP und ein Parteiloser.

Horw: Zwei Personen stellen sich zur Wahl für den letzten Sitz. Der bisherige Gemeinderat Jörg Stalder von der lokalen links-grünen Partei L20 und Astrid David Müller (SVP).

Ebikon: Auch in Ebikon ist noch ein Sitz zu vergeben. Es bewerben sich zwei Personen dafür: Mark Pfyffer (FDP) und Marianne Wimmer-Lötscher (SP).

Hochdorf: Ganze zehn Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich im ersten Wahlgang für die fünf Gemeinderats-Sitze beworben. Die Wahl schafften nur die beiden Bisherigen Lea Bischof-Meier (CVP) und Daniel Rüttimann (CVP). Das Feld hat sich etwas ausgedünnt, für die drei freien Sitze treten noch fünf Kandidatinnen und Kandidaten an: zwei von der FDP, und je jemand von der CVP, der SP und der SVP.

Malters: Für den letzten freien Sitz im Gemeinderat kommt es zu einer Kampfwahl zwischen Martin Wicki von der SVP und Aladino Cavallucci von der IG Malters.

Meggen: In Meggen ist noch ein Sitz im Gemeinderat zu vergeben. Es treten an: Karin Flück Felder (FDP), Kurt Hegele (parteilos) und Michael Birrer (SVP).

Adligenswil: Zwei Kandidaten wollen den letzten Sitz im Gemeinderat ergattern. Patrick von Dach von der GLP fordert den Bisherigen Ferdinand Huber (SVP) heraus.

Triengen: Im ersten Wahlgang hatte es noch zu wenige Kandidaten. Ein Sitz blieb deshalb frei. Nun treten aber Carmen Kaufmann-Schwery (CVP) und Erich Hodel (SVP) gegeneinander an.

Wolhusen: Der bisherige Gemeinderat Ueli Lustenebgerger (SVP) muss seinen Sitz gegen Hanspeter Streit (FDP) verteidigen. Verliert der FDP-Kandidat ist seine Partei nicht mehr im Gemeinderat vertreten.

Sempach: Im Städtchen konnte der Platz des Präsidenten noch nicht besetzt werden. Es buhlen darum Jürg Aebi und Bruno Rosset – beide von der CVP.

Geuensee: Für den letzten Gemeinderatssitz bewerben sich Ingbert Kaczmarcyk von der SP und Pascal Schenker von der FDP.

Ballwil: Wie in Triengen gab es im ersten Wahlgang noch zu wenige Kandidaten. Nun kommt es um den letzten freien Sitz zur Kampfwahl zwischen Josef Schnider von der SVP und dem parteilosen Andreas Böhm.

Pfaffnau: Ein Sitz – zwei Kandidaten: Der bisherige Gemeinderat Walter Eberhard von der IG UPS muss seinen Sitz gegen den Parteilosen Herbert Wüest verteidigen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 30.04.2020, 17:30 Uhr;

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