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Kantonale Richtplanung Mehr ÖV und Arbeitsplätze: Sarnen will kein «Altersheim» werden

Der Gemeinderat begrüsst den Entwurf der kantonalen Richtplanung - mit Einschränkungen.

In Sarnen ist der Anteil von Jungen in den letzten Jahren zurückgegangen, die Zahl der Pensionierten gestiegen. Das zeigt die kantonale Richtplanung. Die Gemeinde will die Abwanderung der jungen Erwachsenen bremsen. Dies schreibt sie in ihrer Stellungnahme zum kantonalen Richtplan 2019. Für das geplante Wachstum von 1300 Personen brauche es keine Neueinzonungen.

Öffentlicher Verkehr: Der Einwohnergemeinderat stützt das Ziel, dass Sarnen an Standorten mit guter ÖV-Anbindung wachsen soll. Dafür müsse das Busangebot ausgebaut werden.

Arbeiten: Im Gebiet Foribach am Autobahnanschluss Sarnen-Nord sollen Unternehmen mit hoher Wertschöpfung angesiedelt werden. Dafür muss das Gebiet entwickelt und eingezont werden.

Siedlungsentwicklung: Nicht einverstanden ist die Gemeinde, wie Gebietstypen mit unterschiedlichen Potentialen definiert sind. Es sei nicht abgeklärt worden, ob Entwicklungspotential nach innen bestehe. Die Entwicklung soll zusammen mit der Bevölkerung erfolgen.

Sarnen muss nun einen Masterplan für Siedlung, Verkehr und Landschaft erstellen.

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