Kantonaler Finanzausgleich: Luzern und Obwalden stehen gut da

Avenir Suisse hat den Kantonalen Finanzausgleich untersucht. Obwalden und Luzern befinden sich im vorderen Drittel. Die übrigen Zentralschweizer Kantone schneiden weniger gut ab.

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Bildlegende: Die Zentralschweizer Kantone schneiden im Vergleich beim Kantonalen Finanzausgleich unterschiedlich gut ab. Keystone

Innerhalb der Zentralschweizer Kantone gibt es in Sachen Kantonaler Finanzausgleich grosse Unterschiede. Zu diesem Fazit kommt die «Denkfabrik» Avenir Suisse.

Gesamtschweizerisch an vierter Stelle ist Luzern, Obwalden landet auf dem siebten Platz. Uri, Nidwalden, Schwyz und Zug befinden sich mit den Plätzen 19-22 im hintersten Drittel.

Anstrengung lohnt sich für kleine Gemeinden nicht

Die Kantone und ihre interkommunalen Finanzausgleichsmodelle wurden anhand von zwölf verschiedenen Kriterien bewertet. Ein wichtiger Kritikpunkt, der auch auf Zentralschweizer Kantone zutrifft, ist, dass sich für kleinere Gemeinden eine Anstrengung gar nicht lohnt: «Gemeinden, die weniger Geld haben, müssen sich gar nicht anstrengen. Wenn sie ihre Steuerkraft erhöhen, dann gehen dementsprechend die Zuschüsse aus dem Finanzausgleich zurück», sagt Gerhard Schwarz von Avenir Suisse gegenüber Radio SRF.

Schweizweit landet der Kanton Glarus auf dem ersten Platz im Vergleich der Finanzausgleiche. Schlusslicht ist der Kanton Tessin.