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Lockerung der Ladenöffnungszeiten in Sicht
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 03.12.2019.
abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
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Kantonsrat für Kompromiss Kanton Luzern lockert Ladenöffnungszeiten

Das Parlament stimmte am Dienstag nach erster Lesung dem revidierten Ladenschlussgesetz mit 100 zu 11 Stimmen zu. Luzern hat heute die restriktivsten Ladenöffnungszeiten der Schweiz. Alle Bemühungen einer Liberalisierung scheiterten 2006, 2012 und 2013 an der Urne.
Nach den Beschlüssen des Kantonsrats können die Läden von Montag bis Freitag bis 19 Uhr und somit eine halbe Stunde länger offen sein als bisher. Am Samstag wird das Einkaufen um eine Stunde bis um 17 Uhr verlängert. Aus Rücksicht auf diese Volksentscheide stand auch jetzt nur eine Mini-Lockerung zur Debatte.

Ausnahmen für Gemeinden

Kompensiert werden sollen diese längeren Ladenöffnungszeiten mit einer Einschränkung des Abendverkaufs. Die Gemeinden können den Geschäften weiterhin erlauben, bis 21 Uhr Kundschaft zu empfangen, aber nur noch ein Mal und nicht mehr zwei Mal pro Woche. Nicht gerüttelt werden soll an der Vorgabe, dass die Läden am Tag vor einem Feiertag bereits um 17 Uhr dicht machen müssen.

Die vorberatende Kommission schlägt zudem vor, dass eine Gemeinde für verschiedene Ortsteile unterschiedliche Abendverkaufstage haben soll.
Der Kantonsrat führt die Detailberatung am Dienstag.

Keine Volksabstimmung geplant

CVP, FDP, SVP, SP und Grüne lobten, dass zu den Öffnungszeiten der Läden ein dem heutigen Einkaufsverhalten entsprechender Kompromiss gefunden worden sei. Unzufrieden war die GLP. Urs Brücker (GLP) sagte, die Vorlage sei ein Kompromiss zwischen Gewerkschaften und Detaillisten. Die Konsumenten seien aber nicht gefragt worden.

Wenn gegen den Kompromiss nicht noch das Referendum ergriffen wird, gibt es dieses Mal keine Volksabstimmung über die Gesetzesanpassung bei den Ladenschlusszeiten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Schnider  (peters)
    Da sagt das Volk dreimal nein und auch nutzen viele der altansässigen Händler bereits jetzt die möglichen Zeiten nicht voll aus und haben sich gegen eine Lockerung ausgesprochen.
    Brauchen wir wirklich diese Lex Coop/Migros? Sollten die Politiker nicht vielmehr den Bedürfnissen der hiesigen Unternehmen zudienen. Ist doch sympathisch dass gerade auch eine der bekanntesten schweizer Städte auch mal zur Ruhe kommt und nicht im ständigen Kommerzstrudel versinkt.
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