Karin Kayser: «Sachbezogene Kritik ist für mich kein Problem»

Karin Kayser (CVP) möchte neu in die Nidwaldner Regierung. Die 47-Jährige sagt: «Mit sachbezogener Kritik kann ich gut umgehen. Schwieriger wird es für mich, wenn die Kritik gegen die Person gerichtet ist.»

Karin Kayser ist ursprünglich Ingenieurin in Garten-, Obst- und Weinbau. Ihre politische Karriere begann 2008, als sie als Parteilose in den Gemeinderat von Oberdorf gewählt wurde. Seit 2010 ist sie dort Gemeindepräsidentin. Bei den Nidwaldner Regierungsratswahlen tritt sie für die CVP an.

Karin Kayser ist 47-jährig, verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie lebt in Oberdorf.

Neue Kandidaten im Gespräch

Das Regionaljournal Zentralschweiz hat jene, die neu für den Regierungsrat kandidieren, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Sie standen Red und Antwort zuThemen wie Kritikfähigkeit und Führungsstil.

Karin Kayser sagt: «Als Gemeindepräsidentin arbeite ich in zahlreichen Projekten, welche über die Gemeindegrenzen hinausgehen. Dadurch bin ich im Kanton keine Unbekannte.»

CVP will dritten Sitz erobern

Die
Nidwaldner CVP stellt bei den Regierungsratswahlen drei Kandidaten: Neben Karin
Kayser treten Justiz- und Sicherheitsdirektor Alois Bissig sowie
Parteipräsident Othmar Filliger an. Mit dem Dreierticket will die CVP
einerseits den Sitz des abtretenden CVP-Finanzdirektors Hugo Kayser sichern.
Andererseits kämpft sie um den ebenfalls frei werdenden Sitz von
FDP-Volkswirtschaftsdirektor Gerhard Odermatt.