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Karl Vogler tritt ab Obwalden muss einen neuen Nationalrat suchen

Der CSP-Mann will nicht für eine dritte Legislatur antreten. Als Grund nennt er das baldige Pensionsalter.

Legende: Audio «Es ist eine Ehre, dass ich als einziger Obwaldner Nationalrat meinen Kanton vertreten darf», sagt Karl Vogler. abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.
03:39 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 28.08.2018.

Dass er nicht mehr antritt, gab Karl Vogler am Montag bekannt, am Parteitag der CSP Obwalden. Im nächsten Jahr werde er 63-jährig – am Ende einer allfälligen dritten Legislatur wäre er 67-jährig. Doch wolle er nicht über das ordentliche Rentenalter hinaus auf nationaler Ebene politisch aktiv bleiben, begründet Vogler seinen Entscheid. Auch ein vorzeitiger Rücktritt und Neuwahlen wären für ihn keine Option. Deshalb habe er sich entschieden, am 20. Oktober 2019 nicht mehr anzutreten.

Keine Müdigkeit

«Das Amt ist mir in keinster Art und Weise verleidet. Ich bin voll motiviert, gehe gerne in die kommende Herbstsession und nehme sehr gerne das letzte Jahr in Angriff», sagt Karl Vogler im Interview mit Radio SRF.

Karl Vogler wurde 2011 in einer Kampfwahl als Nationalrat des Kantons Obwalden gewählt. Im Bundeshaus gehört er der CVP-Fraktion an. Seit seiner Wahl hat er als sehr aktives Mitglied der grossen Kammer auf sich aufmerksam gemacht. So reichte er auf Bundesebene bisher nicht weniger als 44 politische Vorstösse ein.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von B. Moser (moser.b)
    Ich mag Karl Vogler seinen Ruhestand gönnen. Trotzdem sehe ich seine Amtszeit in Bern nicht so positiv! Zuerst zu seiner Wahl, wenn nicht alle Parteien gegen die SVP gewesen wären, wäre er kaum gewählt worden, und man konnte dieses Jahr z.B. den SVP-Einzug in die Kantonsregierung nicht verhindern. Und die vielen Vorstösse zeigen eher auf, dass er im Nationalrat seit 2015 faktisch abgemeldet ist. Widmer-Schlumpf ist nicht mehr im Bundesrat und SVP/FDP haben dort die Mehrheit.
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