Kaspar Villiger mit Freiheitspreis geehrt

Der Luzerner Alt-Bundesrat Kaspar Villiger wird in Deutschland mit dem Freiheitspreis 2016 der Friedrich-Neumann-Stiftung ausgezeichnet. Villiger wird als «Vater der Schuldenbremse» geehrt. Die Stiftung basiert auf der Idee des Liberalismus und will die Beteiligung am politischen Prozess fördern.

Die Friedrich-Neumann-Stiftung ehrt Kaspar Villiger als «Vater der Schuldenbremse». Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Friedrich-Neumann-Stiftung ehrt Kaspar Villiger als «Vater der Schuldenbremse». Keystone

Kaspar Villiger habe mit der Schuldenbremse die «Basis für die Gesundung der Schweizer Finanzen» geschaffen, schreibt die Friedrich-Naumann-Stiftung am Dienstag. Villiger sei ein «mutiger und kritischer Liberaler».

Mit dem Freiheitspreis werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten geehrt, die «Impulse für eine liberale Bürgergesellschaft gegeben haben». 2006 erhielt der frühere deutsche Aussenminister Hans-Dietrich Genscher den Preis. 2008 ging die Auszeichnung an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa.

Die Ehrung findet am 12. November 2016 in Frankfurt am Main statt.