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Kein Giesskannenprinzip mehr Urner Regierung will Schülerpauschalen senken

Dafür will der Kanton die Kosten für den Deutschunterricht für Kinder aus dem Asyl- und Flüchtlingswesen voll übernehmen.

Ausländische Schülerinnen (mit Kopftuch) und Schüler beim Deutschunterricht.
Legende: Der Kanton Uri will die Verteilung der Kosten im Schulwesen neu regeln. SRF

In Uri sollen die Gemeinden für die Volksschulen künftig tiefere Schülerpauschalen aus der Kantonskasse erhalten. Im Gegenzug will der Regierungsrat die Kosten für den Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) voll übernehmen.

Kosten für den Deutschunterricht sollen separat bezahlt werden

Die Kantone erhalten vom Bund eine einmalige Integrationspauschale für vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge von 6000 Franken. In Uri sollen auch die Gemeinden davon profitieren und beim DaZ-Unterricht finanziell entlastet werden, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte.

Bislang waren die Beiträge für den DaZ-Unterricht in der Schülerpauschale integriert, die im Giesskannenprinzip an sämtliche Gemeinden floss. Neu sollen diese Beiträge nur noch an jene Gemeinden gehen, die auch tatsächlich DaZ-Kosten geltend machen. Damit reduziert sich die Schülerpauschale um durchschnittlich 20 Franken pro Kind.

Die Regierung rechnet mit Mehraufwand von rund 150'000 Franken für den Kanton.

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