KKL und Kultur auf dem Land sollen mehr Geld erhalten

Das KKL soll neu jährlich einen Beitrag von einer halben Million Franken aus der Kantonskasse erhalten. Zudem soll auch die Kultur auf der Landschaft vermehrt gefördert und finanziell unterstützt werden.

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Bildlegende: Das KKL erhält nun auch Geld vom Kanton Luzern. Keystone

«Das KKL läuft zwar gut, aber wir wussten von Anfang an, dass die Instandhaltungsmassnahmen nicht aus den Einnahmen bezahlt werden können. Das KKL hat eine überregionale und sogar internationale Ausstrahlung, die auch die Wirtschaft ankurbelt. Deshalb müssen wir das KKL finanziell unterstützen», so der Kulturdirektor des Kantons Luzern, Reto Wyss, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Momentan laufen am KKL umfassende Dachsanierungsarbeiten. Weil das KKL selber keine finanziellen Mittel hat, erhält es vom Kanton ein Darlehen von 9 Millionen Franken und von der Stadt ein Darlehen von 4.5 Millionen Franken. Wer für die Kosten der Dachsanierung aufkommen muss, ist weiterhin unklar. Die Verhandlungen zwischen der KKL-Leitung und der Totalunternehmung laufen noch.

Kanton will die Gemeinden bei der Kultur in die Pflicht nehmen

Auch die Kultur auf dem Lande soll mehr Unterstützung erhalten. Der Kanton Luzern will aber dabei auch die Gemeinden mehr in die Pflicht nehmen. Es sollen vier regionale Fonds geschaffen werden mit je 50'000 Franken. Die Gemeinden sollen ebenfalls ihren Beitrag leisten und in die Fonds Geld einzahlen.

«Grundsätzlich finden wir die Idee gut. Allerdings haben wir, wie viele Luzerner Gemeinden, nur wenig Geld zur Verfügung. Wir unterstützen gerne kulturelle Projekte, allerdings müssen sie auch in unsere Region passen», so der Stadtpräsident von Sursee, Beat Leu.