Sanierungsprojekt Schüpfheim Kloster Schüpfheim: Bagger fahren auf

Der Verein «Sunnehügel» finanziert mit vier Millionen Franken die Sanierung des ehemaligen Kapuzinerklosters.

Kloster von Aussen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bewohnerinnen und Bewohner können während der ganzen Bauphase im ehemaligen Kloster wohnen bleiben. suennenhuegel.org

Das Geld für die Sanierung des Klosters erhält der Verein Kirchgemeinden, Privaten, einem Kredit sowie zu einem wesentlichen Teil von der Besitzerin des Klosters: Der Stiftung Edith Maryon.

In den Sommerferien starten die Arbeiten am Ersatzneubau, welcher im Frühjahr 2018 bezugsbereit sein soll. Im Anschluss folgt dann die Sanierung des historischen Gebäudeteils aus dem 17. Jahrhundert, so dass die restaurierten Klosterräume im Herbst 2018 wieder vollständig in Betrieb genommen werden können.

Neue Schutzvorkehrungen

Beim Sanierungsprojekt stehen sicherheitstechnische Anliegen im Vordergrund: Das Kloster erhält ein zweites Treppenhaus, welches im Brandfall als Fluchtweg dienen soll. Zudem wird eine Brandmeldeanlage installiert. Erneuert werden auch die sanitären Anlagen für die Gäste.

Der Verein «Sunnehügel» bietet seinen Gästen im ehemaligen Kapuzinerkloster in Schüpfheim die Möglichkeit, vorübergehend in einer Gemeinschaft mit strukturiertem Alltag zu leben.

Das 1655 erstellte Gebäude war 1979 als eines der ersten Kapuzinerklöster in der Schweiz geschlossen worden, da es dem Orden an Nachwuchs fehlte. Nach Zwischennutzungen beherbergt es seit 1993 den «Sunnehügel». Mitte Juli 2011 schenkten die Kapuziner das Gebäude der Basler Stiftung Edith Maryon.