Kluft zwischen armen und reichen Gemeinden in Nidwalden bleibt

In Nidwalden werden 2015 die Gemeinden mit 19,4 Millionen Franken aus dem innerkantonalen Finanzausgleich unterstützt. Elf Millionen Franken leisten daran die finanzstarken Gemeinden Hergiswil, Stansstad, Stans und Ennetbürgen, den Rest zahlt der Kanton. Das war schon die letzten drei Jahre so.

Das Rathaus in Stans von aussen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei der innerkantonalen Umverteilung der finanziellen Ressourcen ändert sich auch dieses Jahr nichts. SRF

Bis auf Stansstad erhalten alle finanzstarken Gemeinden auch Beiträge aus dem Finanzausgleich ausgeschüttet, wie aus den am Mittwoch von der Staatskanzlei veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Nettozahler ist neben Stansstad auch Hergiswil. Stans und Ennetbürgen nehmen über den Finanzausgleich mehr Geld ein als sie zahlen müssen.

Sieben der elf Nidwaldner Gemeinden (Beckenried, Buochs, Dallenwil, Emmetten, Ennetmoos, Oberdorf, Wolfenschiessen) erhalten im Finanzkraftausgleich total 9,9 Millionen Franken. Beitragsberechtigt sind Gemeinden, die eine gewisse Finanzkraft oder eine Mindesteinwohnerzahl nicht erreichen.