Kollision der Dampfschiffe «Schiller» und «Unterwalden»

Auf dem Vierwaldstättersee sind am Freitagnachmittag zwei Dampfschiffe zusammengeprallt. Laut der Luzerner Polizei wurde niemand verletzt. Die Passagiere der «Schiller» wurden von einem anderen Motorschiff mitgenommen. Die «Unterwalden» fuhr mit ihren Passagieren zurück nach Luzern.

Die havarierte «Unterwalden» liegt mittlerweile im Hafen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die havarierte «Unterwalden» liegt mittlerweile bei der SGV-Werft in Luzern. SRF/Julia Stirnimann

Die beiden Raddampfer seien am Nachmittag aus ungeklärten Gründen im Luzerner Seebecken zusammengestossen. Dies bestätigt die Schiffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee in einer Mitteilung. Die Kollision zwischen den Schiffen ereignete sich 13:30 Uhr auf Höhe der «Hermitage».

Die am Bug beschädigte «Unterwalden» konnte ihre 136 Passagiere mit Verspätung nach Luzern zurückbringen. Die «Schiller» wurde im Heck backbord beschädigt. Deren 321 Passagiere mussten auf See auf das Motorschiff «Gotthard» umsteigen und konnten ihre Fahrt nach Flüelen weiterführen.

Die «Unterwalden» fällt auf unbestimmte Zeit aus. Mögliche Kursausfälle in den nächsten Tagen werden auf der Homepage der SGV kommuniziert. Verletzt wurde bei der Kollision niemand. Die Staatsanwaltschaft Luzern untersucht die Kollision.