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Zentralschweiz Kollision im Gotthard – Tunnel nach Unfall wieder offen

Nach einem schweren Unfall konnte der Tunnel kurz nach 23 Uhr wieder geöffnet werden. Zuvor war ein Richtung Süden fahrendes Wohnmobil auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Car kollidiert Dabei hatte es fünf Verletzte gegeben.

Der Tunnel war am späten Sonntagnachmittag wegen des Zusammenstosses gesperrt worden. Ein Wohnmobil, das in Richtung Süden unterwegs war, kam aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Reisecar.

Gotthard-Tunnel
Legende: Bis kurz nach 23 Uhr war der Gotthard-Tunnel in beiden Richtung für den Verkehr gesperrt. srf/beat kälin

Wie Alois Marty, Sprecher der Kantonspolizei Uri, zu SRF News Online sagt, wurden bei der Kollision zwei Personen mittelschwer verletzt. Dabei handelt es sich laut Agenturmeldungen um den französischen Lenker des Wohnwagens und eine Passagierin des Schweizer Reisecars. Drei weitere Passagiere des Cars erlitten leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden von Ambulanzen sowie von einem Rega-Helikopter ins Spital gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand gemäss Polizeiangaben grosser Sachschaden. Die Tunnelverkleidung wurde über eine grössere Distanz beschädigt, die Wandplatten müssen deshalb ersetzt werden.

Wegen der Sperrung vor beiden Gotthard-Tunnelzufahrten staute sich der Verkehr. Die Kantonspolizei Uri leitete den Verkehr von Norden nach Erstfeld zurück. Der Verkehrsdienst Viasuisse hatte den Autofahrern empfohlen, über die A13 nach San Bernardino auszuweichen.

Unfall am Sonntagnachmittag

Zuvor hatte sich auch auf der A13 bei Bonaduz (GR) am Sonntagnachmittag ein Unfall ereignet. Dabei sind drei Personen verletzt worden. Insgesamt waren drei Autos in den Unfall verwickelt. Eines davon überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte. Eine Person wurde beim Unfall mittelschwer verletzt, zwei weitere erlitten leichte Verletzungen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    2. (!) Versuch eine Meinung zu diesem (erneuten!) tragischen Unfall zu äussern: Wie viele solche Horror-Unfälle muss es eigentlich noch geben, bis auch die "sturen" Gegner der 2. Röhre, endlich einsehen, wie gefährlich ein so langer Tunnel (15 Km) mit GEGENVERKEHR eben ist? Es geht um Menschen und deren Sicherheit und nicht um eine (eventuell von späteren Generationen verlangte) Aufhebung des noch einzigen Nadelöhrs zwischen Skandinavien und Sizilien (eben Göschenen-Airolo)!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Wie viele solche Unfälle in diesem (ohne Unterbruch befahrenen) 2-spurigen 16 Km langen Strassentunnel muss es eigentlich noch geben, bis auch die sturen "Oekoheinis" und ideologischen "Alpenschutz.Initiativler" zugeben, dass eine zweite Röhre unbedingt notwendig ist? Der Gegenverkehr in einem dermassen langen "Loch" wird ewig ein grosses Unfallrisiko darstellen! Es geht um Menschen, deren Sicherheit und nicht um eine (eventuelle) spätere Aufhebung des Nadelöhrs zwischen Göschenen und Airolo!
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  • Kommentar von Markus Berner, Bülach
    Vor ein paar Tagen Lastwagen gegen Postauto bei Endingen AG, zwei junge Leute starben. Also brauchts nach Endingen auch eine 4-spurige Autobahn!? Jedesmal, wenn ein Fahrer einpennt, zwei Spuren mehr?! Unfälle sind immer tragisch, aber ist das die Lösung?
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