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Konzert auf Luzerner Allmend Logistische Herausforderung: 50'000 «Hosen»-Fans

Grosser Aufwand für das Konzert der deutschen Kultband «Die Toten Hosen» auf der Luzerner Allmend.

Legende: Audio «Es wird laut, das Konzert wird man hören im Stadtgebiet», sagt Erich Felber von der Stadt Luzern. abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.
03:39 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 24.08.2018.

Es ist das Konzertereignis des Jahres für Luzern: Das Gastspiel der «Toten Hosen» am Samstag auf der Allmend. Die Veranstalter rechnen mit 50'000 Besucherinnen und Besuchern. Dies stellt die Verantwortlichen bei der Stadt Luzern vor grosse logistische Herausforderungen.

Wir sind gespannt, ob schlussendlich alles funktioniert.
Autor: Erich FelberProjektleiter Stadt Luzern

Eine grosse Herausforderung sei gewesen, allen Involvierten wie Feuerwehr, Polizei aber auch Anwohnern gerecht zu werden, sagt Erich Felber, der seitens der Stadt Luzern der verantwortliche Koordinator für den Grossanlass ist. «Wir arbeiten schon über ein halbes Jahr auf diesen Tag hin», sagt Felber. Erleichternd sei gewesen, dass die Konzertveranstalter mit grosser Erfahrung sehr professionelle Arbeit leisten.

Menschenmenge vor der Bühne an einem Rockkonzert.
Legende: Menschenmassen wie hier an einem «Hosen-Konzert» in Deutschland werden auch in Luzern erwartet. Keystone

Ziel sei es, dass die meisten Besucherinnen und Besucher mit dem öffentlichen Verkehr anreisen. Für jene, welche trotzdem mit dem Auto anreisen, gebe es auf dem Flugplatz Emmen genügend Parkplätze und ab da fahre ein Shuttle-Bus auf die Allmend.

«Es wird laut sein»

Bereits vor zwei Jahren fand auf der Luzerner Allmend ein Rockkonzert mit ähnlichen Dimensionen statt. Auf Reklamationen von damals betreffend Lärm oder Verunreinigung habe man entsprechend reagiert. Deshalb sei auch bereits um 22.30 Uhr das Konzert zu Ende.

Ebenfalls zu schaffen machte damals das schlechte Wetter mit Dauerregen: «Hier sieht es in diesem Jahr etwas besser aus, auch wenn etwas Regen angesagt ist.» Für allfällige Landschäden müsse der Veranstalter aufkommen.

Der Aufwand für dieses eintägige Konzert sei sehr gross, bestätigt Erich Felber. «Schliesslich lohnt sich dies aber für die Stadt Luzern - auch finanziell durch die Billetsteuer, die einen mittleren sechsstelligen Betrag einbringt.»

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