Kritik am Wolf- und Luchskonzept

Heute läuft die Vernehmlassung ab für das neue Konzept des Bundes für die Abschüsse von Wolf und Luchs. Die Arbeitsgruppe Berggebiet des Solidaritätsfonds Luzerner Bergbbevölkerung ist gegen die Vorschläge des Bundesamts für Umwelt.

Ein toter Wolf liegt auf einer Wiese. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Abschuss von Wölfen soll nach dem neuen Konzept einfacher werden. Keystone

Beim Schutz der Grossraubtiere wie Wolf und Luchs scheint eine Annäherung der Positionen in weiter Ferne. Während die eine Seite vereinfachte Kriterien für Abschüsse fordert, erhofft sich die andere dank mehr Herdenschutz auch einen verbesserten Schutz der Raubtiere.

Die Bestände der Grossraubtiere wie Wolf und Luchs sollen nach den revidierten Konzepten des Bundes dann mit Abschüssen verkleinert werden, wenn sie sich regelmässig fortpflanzen und für die Herden Schutzmassnahmen ergriffen worden sind. Schweizweit gibt es derzeit 25 bis 30 Wölfe und rund 160 Luchse.

Die Arbeitsgruppe Berggebiet lehnt das Konzept ab. Sie fordert eine starke Lockerung der heutigen Bestimmungen. Der Wolf sei nicht vom Aussterben bedroht und die Kosten für den Schutz der Wölfe seien viel zu hoch. Deshalb wolle man lockerere Abschussregeln für Wölfe und Lüchse, schreibt die Arbeitsgruppe in einer Mitteilung.