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Die emotionale Wolf-Debatte im Urner Landrat
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Landrat beschliesst Wolf-Initiative kommt in abgespeckter Variante vors Volk

Zwar hätte die Annahme der Initiative kaum konkrete Auswirkungen, so der Tenor im Landrat. Trotzdem stimmte er ihr zu.

Die Urner Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren» ist teilweise ungültig. Der Bund lasse dem Kanton keinen Spielraum, in eigener Regie die Einfuhr und Freilassung von Wölfen, Bären und co. zu verbieten – diese beiden Punkte strich der Landrat am Mittwoch deshalb mit klarer Mehrheit aus der Initiative. Nur die SVP wollte sie beibehalten.

Nun kommt die Initiative in eingeschränkter Form zur Abstimmung. Sie verlangt, dass der Kanton Vorschriften erlässt zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Beschränkung und Regulierung des Bestandes. Explizit verboten sein soll die Förderung des Grossraubtier-Bestands.

Die Mehrheit des Landrates empfiehlt ein Ja zur Initiative. Dies, obwohl sie die aktuelle Situation kaum verändert. Doch es sei wichtig, ein Zeichen zu setzen, sagte etwa Karin Gaiser von der CVP. Nur die SP/Grüne-Fraktion lehnte die Initiative ab. Sie schiesse ins Leere, die Verfassung sei nicht der richtige Ort, um Zeichen zu setzen, sagte die Landrätin Mihriye Habermacher.

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