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So lief die Debatte im Urner Landrat über die Aufwertungen im Göscheneralptal
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 30.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
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Landrat spricht Kredit 480'000 Franken für den Umweltschutz auf der Göscheneralp

Der Kanton Uri kann das Geld an die Landschaftsentwicklung der Göscheneralp beisteuern. Es geht um eine Kompensationsmassnahme für den Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels.

Der Urner Landrat bewilligte am Mittwoch einen Verpflichtungskredit mit deutlichem Mehr. Die 480'000 Franken handeln sich laut der Regierung um einen Maximalbetrag, der sich aufgrund von Beiträgen noch auf 150'000 bis 200'000 Franken reduzieren könnte.

Das gesamte Projekt mit dem Titel «Landschaftsentwicklung Göscheneralp» sieht verschiedene Fördermassnahmen vor. Es wird nötig, weil der Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels auf der Urner Seite negative Auswirkungen auf Natur und Landschaft hat und Ausgleichsmassnahmen nötig sind. Zu diesem Schluss kommt ein Verträglichkeitsbericht.

Auch Heuställe werden aufgewertet

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.43 Millionen Franken, den Grossteil übernimmt das Bundesamt für Strassen. Sieben Massnahmen sind vorgesehen, darunter die Förderung seltener Tier- und Pflanzenarten wie Orchideen oder Alpenlangohr-Fledermäusen, die Sanierung von Trockenmauern, traditionellen Heuställen oder Kaltkellern sowie die Aufwertung historischer Verkehrswege.

Das Göscheneralptal stellt ein regional bedeutendes Landschaftsschutzgebiet dar und ist im kantonalen Richtplan Uri festgesetzt. Wegen der rückläufigen landwirtschaftlichen Bevölkerung sind viele land- und alpwirtschaftliche Flächen nicht mehr genutzt worden und deshalb verbracht oder gar verwaldet. Das bringt einen landschaftlichen und ökologischen Qualitätsverlust mit sich.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Man könnte auch die Strasse wintersicher machen mit Lawinenschutzbauten (UNESCO Kulturerbe) den Staudamm mit Alpenrosen und Edelweiss bepflanzen und jeden Fruhling mit Bio-Leinentüchern die Berggipfel aufs neue frisch polieren. Dann sollte man den restlichen Wald auch noch abholzen, denn anscheinend stellt Wald keinen "landschaftlichen oder ökologischen Mehrwert" dar.
    Manchmal frage ich mich einfach nur noch...
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