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Reto Pfister, Kapo Uri: «Vor Ort haben wir gesehen, dass das Ausmass sehr gross ist»
Aus News-Clip vom 26.12.2019.
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Lawinenabgang in Andermatt UR Suche nach Vermissten abgeschlossen

  • Eine Lawine ist auf eine Skipiste im Gebiet Andermatt UR niedergegangen.
  • Laut der Kantonspolizei Uri konnten zwei verschüttete Personen leicht verletzt geborgen werden. Sie wurden mit der Rega ins Spital geflogen.
  • Vier Personen konnten sich selbst befreien und blieben unverletzt. Bei den sechs Personen handelt es sich um Schweizer, wie die Kapo Uri mitteilt.
  • Um 18.15 Uhr beendeten die Rettungskräfte die Suche nach weiteren Verschütteten.
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Lawine donnert in Andermatt UR auf Skipiste
Aus Tagesschau vom 26.12.2019.
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Reto Pfister, Kapo Uri, sagt, dass eine Gleitschneelawine niedergegangen sei. «Der Lawinenkegel war mit 60 auf 300 Metern sehr gross.» Die Polizei sei kurz nach dem Lawinenniedergang informiert worden, dass mehrere Menschen verschüttet worden seien. Allerdings sei die Lage etwas unübersichtlich gewesen.

Die sechs Personen, die von der Lawine verschüttet wurden, waren alle Schweizer, so Pfister. «Wir haben keine weiteren Vermisstenmeldungen.» Das bedeute aber nicht, dass nicht noch mehr Menschen betroffen sein könnten. Deshalb werde die Suche fortgesetzt, bis der ganze Lawinenkegel durchsucht sei. Ob eine Person die Lawine ausgelöst hatte, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, so Pfister: «Die Ermittlungen laufen.»

Die Lawine löste sich um 10.50 Uhr im Gebiet Oberalppass/Felli. Die Rettungskräfte seien mit Hochdruck daran, «Ordnung auf dem Lawinenkegel zu schaffen», sagte Reto Pfister von der Urner Kantonspolizei bereits am frühen Nachmittag. Im Einsatz stehen die Alpine Rettung Zentralschweiz, die Rega und die Kantonspolizei Uri.

Hotline

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Die Kapo Uri hat unter der Nummer 041 874 53 60 eine Hotline für Angehörige eingerichtet, die Personen vermissen.

Gefahrenstufe 3

Laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung gilt für die Region Andermatt die Gefahrenstufe 3 «erheblich». Viel Neuschnee und Triebschnee der vergangenen drei Tage bildeten die Hauptgefahr. Lawinen könnten schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und gefährlich gross werden.

Snowboarder bei St. Moritz von Lawine verschüttet

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Ebenfalls Am Stephanstag ist ein 36-jähriger Snowboarder am Piz Nair bei St. Moritz von einer Lawine verschüttet und schwer verletzt worden. Er war ausserhalb der markierten und gesicherten Pisten unterwegs.

Die Lawine löste sich kurz vor 10 Uhr, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Eine Vierergruppe, zu welcher der verunfallte Mann gehörte, befuhr den Hang bereits zum zweiten Mal. Der 36-Jährige war das letzte Mitglied der Gruppe und löste die Lawine aus.

Er wurde rund 400 Meter von den Schneemassen mitgerissen. Später flog ihn die Rega ins Spital nach Chur. Der Mann ist in der Schweiz wohnhaft.

Auch in den meisten anderen Regionen der Schweizer Alpen ist laut SLF die Lawinengefahr mittlerweile auf der Gefahrenstufe 3.

Lawinenniedergang.
Legende: Die Schneemassen verschütten mehrere Wintersportler. SRF
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7 Kommentare

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  • Kommentar von Reinhard Trabi  (PALE BLUE DOT)
    Hoffen wir mal, dass sich keine Personen mehr unter der Lawine befinden und wenn doch, diese so schnell wie möglich lebend gefunden und befreit werden. Grossen Dank an die Rettungskräfte!
    Beschuldigungen sind in diesem Moment fehl am Platz!
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Jeder der denkt dass Pisten auf Grund von wirtschaftlichen Gründen zu früh freigegeben werden, irrt. Die Leute die das entscheiden sind Profis. Egal welche Piste, ein Restrisiko bleibt immer. Ob und warum sich diese Lawine löste werden die Spezialisten klären. Als Urner bin ich auch nicht der Meinung dass diese Seite nicht speziell gefähtlich ist. Der Gemstock ist in etwa hleich gefährlich oder prädestiniert für Lawinen. Selbst in Realp am Anfängerhang gibts Lawinen, je nach Schneesituation.
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  • Kommentar von Lilo Renner  (LiReRo)
    Hat man sich mal die Frage gestellt, warum unsere Vorfahren dieses Gebiet für den Skisport bis dato nicht erschlossen haben?
    Ältere Andermatter kannten die Gefahren dieser Gegend ...
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    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      Hr. Renner, Ihr Beitrag ist sehr interessant. Ich glaube, man sollte vermehrt auf die einheimische Bevölkerung hören.
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