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Zentralschweiz Leck bei den Wahlen: Luzerner Stadtrat schaltet Justiz ein

Das Resultat der Luzerner Stadtratswahlen gelangte an die Öffentlichkeit, bevor es offiziell verkündet wurde. Die Stadtregierung hat nun entschieden, bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige einzureichen. Sie sieht das Amtsgeheimnis verletzt.

Ein Wähler wirft einen Wahlzettel in eine Urne.
Legende: Die Luzerner Stadtregierung will, dass Wahlen bis zur Resultat-Veröffentlichung korrekt laufen. Keystone

Der Stadtrat hatte rund um das Informationsleck interne Abklärungen unternommen. Diese hätten keine eindeutigen Rückschlüsse ergeben, wer die Information weiter geleitet hat, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Darum will die Stadtregierung nun bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen Unbekannt einreichen.

Für den Stadtrat sei es wichtig, das Leck im Informationsablauf aufzudecken und die betroffenen Personen zur Verantwortung zu ziehen, heisst es in der Mitteilung. Die Stimmbürger sollten auch weiterhin vollstes Vertrauen in die Tätigkeit des Urnenbüros und das einwandfreie Funktionieren der korrekten Auszählung haben.

Am Wahlsonntag war das Resultat zu den Wahlen ums Stadtpräsidium und den Stadtrat bereits am Mittag auf der Internetplattform lu-wahlen.ch publiziert worden. Offiziell lag das Wahlresultat aber noch nicht vor. Der Autor will seine Quelle nicht Preis geben.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von rené studer (rené studer)
    würden URNENGÄNGE etwas ändern, wären sie schon lange VERBOTEN oder nicht der WÄHLER, der ZÄHLER macht das ergebnis! slogans von involvierten verantwortlichen lassen aufhorchen. vertrauen in ABSTIMMUNGEN und die ausführende BELEGSCHAFT ist WELTWEIT angeschlagen. viele scheinDEMOKRATIEN kennen diese auszählprogramme in welche das ergebnis zuvor eingegeben wird. dazu kommen die geheimen abstimmungen mit ihrem spielraum der manipulation. sehr suspekt. EU hat ABSTIM LISTEN, NICHTBEFOLGUNG = BUSSE
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