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Andrea Schmid: «Wir wollen Robotik allen zugänglich machen»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.10.2019.
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Lernen mit Robotern «Der Unterricht soll Buben und Mädchen ansprechen»

Die Pädagogische Hochschule Luzern (PH) hat am Samstag ein neues Zentrum für das Lernen mit Robotern eröffnet, ein sogenanntes RobertaRegioZentrum (siehe Box). «Der Name Roberta ist Programm», sagt Andrea Schmid, PH-Dozentin für Medien, Informatik und Naturwissenschaften: «Wir versuchen, mit gezielter Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern, aber auch mit Angeboten für Schulklassen die Robotik für alle zugänglich zu machen.»

Im Zentrum werden verschiedene pädagogische Roboter eingesetzt; sie sollen Informatik-Bildung und Technik begreifbar und erfassbar machen. Mädchen und Buben können sich in Roberta-Kursen mit Robotern und ihren Mikroprozessoren beschäftigen, sie zusammenbauen und programmieren.

Im neuen Lehrplan 21 ist das Fach «Medien und Informatik» ein verbindliches Modul. Der Unterricht soll deshalb den Schülerinnen und Schülern befähigen, dass sie die Grundkonzepte der automatisierten Informationsverarbeitung verstehen und nutzen können.

«Roberta» - Lernen mit Robotern

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Roberta ist eine Bildungsinitiative des deutschen Fraunhofer-Instituts für intelligente Analyse- und Informationssysteme. Es verfolgt seit 2002 das Ziel, mehr Kinder und Jugendliche für Inhalte und Möglichkeiten der Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Mädchen und Buben sollen dabei spielerischen Zugang zu den Mint-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erhalten.

«Wir wollen erreichen, dass der Robotik-Unterricht tatsächlich beide Geschlechter anspricht, so dass alle, unabhängig von Geschlecht und Vorwissen in das Thema eintauchen können», sagt Andrea Schmid. Dazu können die Schulen beispielsweise Robotik-Tage buchen, an denen die Schülerinnen und Schüler zum Beispeil einen Roboter programmieren, «so dass Roberta einen Meter weit fahren kann.»

Die PH arbeitet beim Roberta-Zentrum mit der Hochschule Luzern Technik&Architektur und Informatik zusammen. Zudem sei auch die Vernetzung und der Austausch mit bereits bestehenden Zentren, beispielsweise in Zug, wichtiger Bestandteil des Programms.

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