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Lichtfestival in Luzern Noch mehr Licht für die Leuchtenstadt

Im Januar ist in Luzern touristisch wenig los. Darum wird die Stadt nun mit Lichtinstallationen zusätzlich beleuchtet.

Die Fassade des Hotels Schweizerhof in Luzern, Blumen werden auf sie projiziert
Legende: Es werde Licht auf den Fassaden: 2004 wurde das Hotel Schweizerhof Projektionsfläche für Lichtkunst - 2019 soll es die ganze Altstadt werden. Keystone

Die Stadt Luzern trägt den Übernamen «Leuchtenstadt» - und diesem soll sie im Januar alle Ehre machen: Vom 10. bis am 20. Januar führen Luzern Tourismus und die Hotels erstmals das Lilu Lichtfestival Luzern durch. Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich werden an 15 Standorten Plätze und Fassaden mit Lichtinstallationen bespielen.

Installationen vor allem in der Altstadt

«Man wird eine Art Rundweg machen können, bei dem man an allen Installationen vorbeikommt», sagt Marcel Perren, Direktor von Luzern Tourismus. «Der Fokus liegt dabei auf der Altstadt, wo wir versuchen wollen, das besondere Ambiente der Leuchtenstadt zu unterstreichen.» Die Installationen werden täglich von 18 bis 22 Uhr zu sehen sein.

Ein Lichtfestival zu veranstalten sei eine naheliegende Idee gewesen, sagt Perren - gerade in den dunklen, kalten Monaten könne Lichtkunst dem Publikum Wärme und Atmosphäre bescheren.

Es geht auch darum, den Januar touristisch etwas zu beleben.
Autor: Marcel PerrenDirektor Luzern Tourismus

Allerdings stecken durchaus auch wirtschaftliche Überlegungen hinter dem Festival. «Es geht auch darum, den Januar touristisch etwas zu beleben», sagt Perren. «Die Monate Januar und Februar sind gemessen an den Logiernächten eher ruhig, da gibt es noch etwas Potenzial.»

Laut Perren soll das Lichtfestival aber «kein Ramba-Zamba-Fest» werden, sondern «ein eher leises Festival».

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3 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Man wolle mit der Lichtinstallation im Januar den Tourismus im Winter beleben. Ist das wirklich nötig? Ist es nicht auch mal schön, wenn die Stadt nicht von Touristen überlaufen ist und wieder etwas Ruhe einkehrt. So wie es früher war.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die Nacht wird vorallem im bewohnten, urbanen Raum oft fast zum Tag. Die zunehmende Lichterzeugung hat nicht nur negative Auswirkungen auf einzelne Tiergruppen oder die Gesundheit von Menschen, sondern ist ein Element innerhalb der weltweiten Veränderungen, die wir Menschen verursachen. Der permanent wachsende Energieverbrauch führt zur Veränderung der Erdatmosphäre, zur Klimaerwärmung, zu Änderungen in Luft- und Meeresströmungen.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Anstatt die Umwelt zu schonen wird mit der grossen Kelle angerichtet. Anstatt etwas zum Klimaschutz beizutragen macht man das Gegenteil. Der Ruf nach Geld ist massgebend. Wie ignorant ist doch der Mensch, hat immer noch nicht begriffen was da in unserem Ökosystem abgeht. Einfach unverbesserlich. Beschämend.
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