Lohnschere wird auch in Schwyzer Verwaltung grösser

Die Lohnschere zwischen den tiefsten und den höchsten Einkommen geht auch in der Verwaltung des Kantons Schwyz auf. In den letzten zehn Jahren erhielten Topverdiener gut 13 Prozent mehr Lohn, am unteren Ende der Lohnskala waren es knapp 7 Prozent.

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Bildlegende: Wer mehr verdient, profitiert auch von einer grösseren Lohnerhöhung. Keystone

Aufgeholt haben vor allem die Frauen. Innert zehn Jahren sind die Top-Löhne der Frauen in der Verwaltung des Kantons Schwyz um 14,3 Prozent gestiegen, im Schnitt um 2218 Franken pro Jahr. Bei den Männern stiegen die Top-Löhne lediglich um 9,9 Prozent oder jährlich um rund 1998 Franken.

Dies schreibt das Schwyzer Finanzdepartement in einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der SP-Kantonsräte Leo Camenzind und Sibylle Dahinden. Sie verlangten Auskunft über die Reallohnerhöhungen zwischen 2002 und 2012 bei jenen 1 Prozent der Angestellten mit den höchsten und tiefsten Löhnen in der Verwaltung.

Bei den tiefsten Löhnen stieg das Durchschnittssalär der Männer teuerungsbereinigt um 422 Franken pro Jahr, bei den Frauen um 401 Franken. Bei den Männern handelt es sich um einen Anstieg um 5,8 Prozent, bei den Frauen um 7,4 Prozent. Der Anstieg fiel damit kleiner aus als bei den Top-Salären.

Der tiefste Lohn in der Schwyzer Verwaltung ist 42'819 Franken pro Jahr, der höchste 227'258 Franken.