Luzerner Kantonalbank LUKB prüft Umsiedlung von vielen Arbeitsplätzen nach Emmen

Die Luzerner Kantonalbank will mehrere hundert Arbeitsplätze rückwärtiger Dienste an einem Standort zusammenfassen. Eine geplante Aufstockung des Hauptsitzes in der Stadt Luzern gestaltet sich schwierig. Deshalb denkt die Bank laut über eine Umsiedlung dieser Arbeitsplätze nach Emmen nach.

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Bildlegende: Die Luzerner Kantonalbank möchte ihren Hauptsitz aufstocken - das ist allerdings ziemlich schwierig. Keystone

Aus Effizienzgründen will die Luzerner Kantonalbank LUKB bis 2021 mehrere hundert dezentrale Büroarbeitsplätze an einem Ort zusammenziehen.

Für die Zentralisierung steht für die LUKB eine Aufstockung des Hauptgebäudes in der Stadt Luzern an der Pilatusstrasse Vordergrund.

Höhenbeschränkungen im Planungs- und Baugesetz lassen eine solche Erweiterung derzeit aber nicht zu. Die LUKB spricht von einer «engen Auslegung der Vorgaben durch die städtischen Behörden».

Eine zweite Variante ist die Umsiedlung der Büroarbeitsplätze nach Emmen in einen geplanten Neubau am Seetalplatz. Dort besitze die Bank ein Grundstück nahe dem neuen Bushof, erklärt LUKB-Sprecher Daniel von Arx. Über die Zentralisierung will die LUKB nach Angaben des Firmensprechers im Verlauf von 2017 entscheiden.

Die LUKB hofft nun – auch durch politischen Druck – dass die Stadt Luzern eine Lösung aufzeigt. Diese hat ein grosses Interesse, dass die Arbeitsplätze in der Stadt bleiben. Man sei im Gespräch mit der Bank und unterstütze das Ansinnen der LUKB, erklärt der Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner gegenüber von Radio SRF.

Die LUKB zählt im Kanton Luzern 27 Vertriebsstandorte. Vier davon befinden sich in der Stadt.