LUKS: Neugeborene sollen in Frauenklinik gezügelt werden

Konkret soll die Abteilung für jene Neugeborene, die zwar zusätzliche Pflege brauchen, aber nicht auf eine Intensivstation angewiesen sind, in die Neue Frauenklinik verlegt werden. Dadurch soll es im Kinderspital mehr Platz geben für stationäre Patientinnen und Patienten.

Neugeborenes Kind (Symbolbild). Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Luzerner Kantonsspital prüft, die Neugeborenen-Abteilung in die Neue Frauenklinik zu verlegen. Keystone

Durch den Neubau der Augenklinik gibt es auf dem Areal des Luzerner Kantonsspitals Flächen für Rochaden. Die Augenklinik selbst ist vom Haupthaus in ihre neuen Räumlichkeiten umgezogen, dadurch gibt es wieder Platz für Abteilungen, die vorübergehend in die Neue Frauenklinik ausgelagert wurden.

Dank dieser Rochaden gebe es direkt auf dem Geschoss der Gebärräume in der Neuen Frauenklinik freie Flächen.

Ein Umzug der Neonatologie auf dieses Stockwerk bringe verschiedene Vorteile, erklärt Thomas Neuhaus, Chefarzt der Kinderklinik. Die Ärzte seien besser erreichbar. Kehrseite der Medaille: Die Intensivstation für besonders schwierige Fälle bleibt weiterhin im Kinderspital.

Mehr Platz im Kinderspital

Das bedeute etwas mehr Fussweg für die Ärztinnen und Ärzte, wenn sie zwischen Frauen- und Kinderklinik pendeln müssen. Dafür gewinne man im Kinderspital mehr Platz für die kleinen stationären Patientinnen und Patienten, erklärt Neuhaus weiter.

Derzeit wollen die Verantwortlichen genau berechnen, welche Kosten ein solcher Umzug mit sich bringt und wie gross der Aufwand wäre. Danach soll dem Spitalrat ein entsprechender Antrag gestellt werden.