Betreuung von Demenzkranken Luzern will Demenzkranken gute Lebensqualität schaffen

Der Kanton Luzern will die Lebensqualität von Menschen mit Demenz so gut wie möglich bewahren, die Akzeptanz der Krankheit fördern und die Unterstützung von Angehörigen stärken. Dies hält er in der mit den Gemeinden entwickelten Demenzstrategie für die nächsten zehn Jahre fest.

Eine Frau pflegt einen alten Mann. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Kanton Luzern will die Lebensqualität von Demenzkranken so gut wie möglich bewahren. Keystone

Aktuell leben im Kanton Luzern 5700 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Aufgrund der aktuellen demographischen Entwicklung werde sich diese Zahl bis 2035 nahezu verdoppeln, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Donnerstag mit.

So beschlossen der Verband Luzerner Gemeinden (VLG) und das Gesundheits- und Sozialdepartement (GSD), dass der Kanton in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und unter Einbezug der wichtigsten Akteure eine kantonale Demenzstrategie entwickeln soll.

Auch Angehörige sollen unterstützt werden

Dabei soll die Lebensqualität der Betroffenen erhalten bleiben, die Akzeptanz in der Gesellschaft gefördert und die Unterstützung der Angehörigen gestärkt werden.
Handlungsbedarf zeichne sich bei den Informations- und Beratungsangeboten für Betroffene und Angehörige, der Stärkung der Angebote zur Früherkennung und Risikoverminderung oder ausreichend ambulanter Pflege-, Betreuungs- und Entlastungsangeboten, heisst es in der Medienmitteilung.

Dies bedeute jedoch nicht, dass die inhaltlich Zuständigen primär auch finanziell in der Pflicht seien, heisst es. Vielmehr sollen die Verantwortlichen mit ihrer Erfahrung den Lead bei der Umsetzung des jeweiligen Ziels übernehmen. Die Dienststelle Soziales und Gesellschaft (DISG) wurde damit beauftragt, den Informationsaustausch unter den Involvierten sicherzustellen.