Luzern will künftige «Helden des Sports» fördern

An Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften sollen künftig mehr Luzerner Sportlerinnen und Sportler teilnehmen können. Dafür will der Kanton ausgewählte Athletinnen und Athleten speziell fördern. Die Erfolge dieser «Helden des Sports» sollen dann auf den Kanton Luzern abstrahlen.

Dem ersten Luzerner Spitzensportteam, dem «Team Sotschi 2014», gehören der Skispringer Gregor Deschwanden aus Horw, die Ski-Freestyler Renato Ulrich (Luzern) und Christian Bieri (Sörenberg) und die Willisauer Bobpilotin Fabienne Meyer an.

«Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Luzern seine Spitzensportler und ihre Vorbildfunktion schätzt», erklärt der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zentralschweiz». Die Auswahl der Athletinnen und Athleten treffe die kantonale Sportförderung, in Absprache mit dem Bund und mit Swiss Olympic.

Als Gegenleistung sollen die ausgewählten Sportlerinnen und Sportler als Botschafter für den Kanton Luzern wirken, sagt der Luzerner Regierungsrat Guido Graf: «Einerseits sollen diese Leute die Luzerner Farben blau-weiss in die Welt tragen, andererseits sind sie die Helden der künftigen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler.»

Im Frühling 2014 will der Kanton Luzern das «Team Rio 2016» auswählen. Voraussichtlich sollen dann fünf bis sechs Athletinnen und Athleten während zwei Jahren von dieser Sonderförderung profitieren können.