Überbauung ewl Areal Luzern Luzerner Blaulichtorganisationen neu an einem Ort

Neben Platz für Feuerwehr, Polizei und Rettungsorganisationen sollen auch neue Wohnungen entstehen.

Grosses Areal mit Parkplätzen und Industriebauten Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auf dem ewl Areal sollen Blaulichtorganisationen konzentriert werden, daneben sollen neue Wohnungen entstehen. Michael Zezzi/ SRF

Das Wichtigste in Kürze:

  • Blaulichtorganisationen von Stadt und Kanton Luzern sollen künftig auf dem ewl-Areal in Luzern angesiedelt werden.
  • Das 21'000 Quadratmeter grosse Areal soll neben den heutigen Nutzern - ewl und Stadt Luzern - neu von den Organisationen von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Zivilschutz sowie für Wohnungen genutzt werden.

Das Areal des städtischen Energie- und Wasserversorgers liegt an der Industriestrasse und ist über 21'000 Quadratmeter oder drei Fussballfelder gross. Das Grundstück gehört der 2001 verselbständigten ewl energie wasser luzern. Heute sind dort neben der ewl auch mehrere städtische Dienstabteilungen angesiedelt.

Gemeinsame Planung

Die ewl und die Stadt Luzern haben 2013 begonnen, eine gemeinsame neue Nutzung des Areals zu erarbeiten. Ziel sei die Schaffung eines Sicherheits- und Dienstleistungszentrums sowie von neuen Wohnungen, erklärte der Stadtrat. Dies schlägt der Stadtrat in einem Planungsbericht dem Parlament vor.

Für Stephan Marty, Chef der ewl, sei es von Anfang an klar gewesen, die Entwicklung dieses Areals zusammen mit der Stadt Luzern anzugehen.

«  Der städtebauliche Anspruch an dieses grosse und wichtige Gebiet mitten in der Stadt ist sehr hoch.  »

Stephan Marty
Vorsitzender der Geschäftsleitung ewl

Gemäss den Plänen sollen neben den heutigen Nutzern auch die Feuerwehr der Stadt Luzern, die Zivilschutzorganisation der Gemeinden Luzern, Kriens und Horw (ZSO Pilatus), der Rettungsdienst und die Sanitätsnotrufzentrale Zentralschweiz des Luzerner Kantonsspitals sowie die Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei auf dem Areal Platz finden.

Vorteile im Alltag und im Katastrophenfall

Die räumliche Bündelung diverser Sicherheitsorganisationen in einem Zentrum biete grosse Synergien im Ereignisfall wie auch im Normalbetrieb, schreibt die Stadtregierung in ihrem Bericht.

«  Der Standort für Rettungsdienste und für die Feuerwehr ist ideal und zentral.  »

Adrian Borgula
Stadtrat Luzern

Auf dem ewl-Areal sind auch neue Wohnungen vorgesehen. Ein substanzieller Teil davon würden gemeinnützige Wohnungen sein, heisst es in dem Planungsbericht. Gemäss Stadtrat hat die Allgemeinde Baugenossenschaft Luzern abl Interesse an einer Beteiligung.

Der Stadtrat will den Planungsbericht nun als nächstes dem Parlament unterbreiten. Eine Volksabstimmung zu den städtischen Ausgaben ist für 2019 vorgesehen.