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Legende: Audio Grossprojekte fordern den Kanton Luzern abspielen. Laufzeit 02:55 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 13.03.2019.
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Luzerner Immobilienstrategie Wie die Regierung millionenschwere Grossprojekte finanzieren will

Für die Realisierung von Verwaltungszentrum und Campus Horw muss sich der Kanton Luzern nach der Decke strecken.

Die neue Immobilienstrategie des Kantons Luzern steht ganz im Zeichen von zwei Grossprojekten. Priorität geniessen der Neubau eines zentralen Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz in Emmen für 160 Millionen Franken und die Erneuerung und Erweiterung Campus Horw für 333 Millionen Franken.

Jährlich sind bis 2025 Neuinvestitionen von 25 bis 107 Millionen Franken vorgesehen, schreibt der Regierungsrat im Planungsbericht zur Immobilienstrategie, den er am Mittwoch veröffentlichte.

Die kleineren Projekte gelte es um die Grossprojekte herum anzuordnen.
Dazu gehören die Erneuerung des Natur-Museums Luzern, die Zentralisierung der Luzerner Polizei in Rothenburg, der Neubau eines kantonalen Labors in Rothenburg und die Erweiterungen der Kantonsschulen Sursee und Reussbühl. Weitere Projekte sind gemäss des Planungsberichts angesichts der verfügbaren Mittel nicht möglich oder gehen zulasten der zweitrangigen Bauprojekte.

Bauland und Landwirtschaftsbetriebe verkaufen

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In der Immobilienstrategie ist auch festgehalten, wie die Luzerner Regierung mit kantonseigenem Bauland umgehen will: Sie plant, Bauparzellen zu verkaufen, die nicht als strategische Landreserve zur Sicherstellung von Kantonsaufgaben benötigt wird. Das seien rund die Hälfte der Grundstücke bezogen auf den Buchwert von total 34 Millionen Franken.
Gemäss der Strategie könnte der Kanton zudem mit dem Verkauf von unrentablen landwirtschaftlichen Betrieben jährlich rund 1 Million Franken sparen. Der einmalige Verkaufserlös wird auf rund 13 Millionen Franken beziffert.

Um die Finanzierung sicherzustellen, will die Regierung weniger Geld in die Instandhaltung stecken. Nötig für die Werterhaltung sind jährlich rund 30 Millionen Franken. In den letzten Jahren habe man aber gegen 50 Millionen Franken dafür verwendet und verfüge nun über einen gewissen Spielraum, sagte der zuständige Finanzdirektor Marcel Schwerzmann.

Eine AG für den Campus Horw

Ein besonderes Finanzierungsvorgehen hat die Regierung bei der Erweiterung des Campus Horw vorgesehen. Dort sollen die Hochschule für Technik und Architektur und die Pädagogische Hochschule Platz finden. Weil diese Institutionen das Gebäude mieten werden, soll eine kantonseigene Immobilien-Aktiengesellschaft den Neubau finanzieren.
Damit werde weder die kantonale Investitionsrechnung noch die Schuldenbremse belastet und Grundstücke und Gebäude bleiben indirekt im Eigentum des Kantons.

Über die Immobilien-Strategie muss nun der Kantonsrat befinden.

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