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Zentralschweiz Luzerner Kantonsangestellte sind beunruhigt

Der Bericht über die Internet-Nutzung des Kantonspersonals, der aufzeigt, dass übermässig viel auf privaten Seiten gesurft worden sei, war auch an der Generalversammlung des Luzerner Staatspersonalverbands ein Thema. Verbandspräsident Raphael Kottmann aber wehrt sich gegen pauschale Anschuldigungen.

Wegen des internen Berichts über die Internet-Nutzung aus dem Jahr 2010, der diese Woche an die Öffentlichkeit kam, stattete Regierungspräsident Reto Wyss den Staatsangestellten an ihrer Generalversammlung am Donnerstagabend kurzfristig einen Besuch ab.

Er bekräftigte und begründete die Absicht der Regierung, den Bericht und die seither eingeleiteten Massnahmen nochmals genau unter die Lupe zu nehmen.

Der Bericht habe unter den Mitgliedern für Beunruhigung gesorgt, sagt der Präsident des Luzerner Staatspersonalverbands, Raphael Kottmann. Er habe viele Rückmeldungen erhalten.

Die meisten glaubten aber nicht, dass es im Ausmass so schlimm sei, wie es zuweilen dargestellt wurde, so Kottmann. Man wolle nicht Einzelfälle schönreden, aber «dass man gesagt hat: typisch Beamtenimage! Das missfällt uns.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von P. Stalder, Luzern
    Hier haben wir bloss die Bestätigung, was ich schon lange vermutete: Gemäss «Sonntagsblick» waren nur 51,7 Prozent der Seitenaufrufe durch die Luzerner Beamten geschäftlich. Fazit: Die Luzerner-Beamten arbeiten bloss 51,7 Prozent, die restlichen 48.3 Prozent sind Freizeitvergnügen, wie u.a. Pornos vergnügen, auf Kosten der Steuerzahler. Ich schlage vor, dass die Luzerner Beamtenlöhne umgehend um 48,3 Prozent gekürzt werden!! Und die unfähige Luzerner Regierung sollte "fristlos" entlassen werden!
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  • Kommentar von U.Haller, Bern
    Wieso sind die Stadtangestellten beunruhigt ich denke nicht dass Niemand von den Surfern gewusst hat man hätte diesen Unfug schon vor 2 Jahren beenden können.Hr.Schwezmann soll man schon damals auf diese Missstände hingewiesen haben.Einmal mehr ein Misere bei den unterbeschäftigten Staatsangestellten womit das Image wieder bestätigt wäre.Ich nehme an dass es nicht Alle betrifft.
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