Luzerner Kantonsspital baut im Bereich Kardiologie aus

Der Spitalrat hat der Erweiterung zugestimmt. Der Ausbau ist nötig, weil das Spital immer mehr Patienten behandelt mit Herzproblemen. Bei der Erweiterung gibt es bauliche Herausforderungen.

Arzt schaut nach einem Patienten in einem Herzkatheterlabor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Rund 3000 Patientinnen und Patienten lassen sich in der Kardiologie des Kantonsspitals behandeln. zvg/Luzenrer Kantonsspital

Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen immer häufiger vor und immer mehr Patientinnen und Patienten lassen sich am Luzerner Kantonsspital behandeln. Insgesamt über 3000 Personen pro Jahr kommen in die Kardiologie.

Damit seien die Herzkatheterlabors an der Kapazitätsgrenze angekommen, sagt Pius Jenni, Leiter Bau und Architektur am Luzerner Kantonsspital, gegenüber Radio SRF. Der Grund dafür liege vor allem in der demografischen Entwicklung. «Die Wartezeiten in den Labors sind nicht mehr haltbar, wir müssen erweitern.»

Das Luzerner Kantonsspital will deshalb zu den zwei bestehenden Herzkatheterlabors zwei weitere installieren. Rund sieben Millionen Franken kosten die hochspezialisierten Geräte. Der Umbau, den es im Spital braucht, wird mit elf Millionen Franken veranschlagt.

Der Einbau der neuen Labors findet während dem laufenden Betrieb statt. «Wir müssen die Erweiterung in Etappen umsetzen», so Jenni. Beim Kantonsspital rechnet man damit, dass die Baubewilligung 2017 eingegeben werden kann. Der Baustart ist für 2018 geplant. Die Arbeiten werden rund ein Jahr dauern.

Regionaljournal Zentralschweiz, 12:03 Uhr