Luzerner Kantonsspital mit guten Zahlen und Zukunftssorgen

So viele Patienten wie noch nie wurden im letzten Jahr an einem der Spitäler des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) behandelt - gut zwei Prozent mehr als im Vorjahr. In ganzen Zahlen heisst das: 41'442 Menschen liessen sich stationär, 572'074 ambulant behandeln. Sorgen bereitet aber die Zukunft.

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Bildlegende: Blick auf das Hauptgebäude des Luzerner Kantonsspitals LUKS am Standort Luzern. SRF

Dass die Luzerner Regierung plant, das Luzerner Kantonsspital in die Schuldenbremse einzubinden, bereitet dem Spitalrat Kopfzerbrechen. Der Präsident des Spitalrats, Beat Villiger, meint: «Das wäre ein Rückschritt. Wir könnten die geplanten Investitionen nicht so tätigen, wie wir uns dies vorstellen».

Der Finanzdirektor des Kantons Luzern, Marcel Schwerzmann, kontert: «Wir sind als Kanton Eigner des ausgelagerten Spitals, und wir wollen diese Steuerungsmöglichkeit haben. Es geht aber nicht darum, die geplanten Investitionen des Spitals zu verhindern».

Die Diskussionen um die Erweiterung der Schuldenbremse beim Kanton Luzern laufen. Von der Erweiterung wäre nebst dem Kantonsspital beispielsweise auch die Universität betroffen.