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Protestaktion vor dem KKL
Legende: Etwa 100 Kulturschaffende demonstrieren vor dem KKL gegen die Sparmassnahmen im Kanton. SRF/Philippe Weizenegger
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Künstlerische Protestaktion Luzerner Kulturschaffende wehren sich gegen Sparmassnahmen

Mit einer Kunstperformance vor dem KKL wehren sich rund 100 Kulturschaffende gegen die Sparmassnahmen des Kantons Luzern.

Die Eröffnung des Lucerne Festivals nutzten die Luzerner Kunst- und Kulturschaffenden als Bühne für eine Protestaktion. Um 17.15 Uhr stiegen rund 100 Personen beim Luzerner Insel Inseli aus dem Wasser und marschierten in tropfender Abendgarderobe vor das KKL. Dort verteilten sie Flyer, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

«Mit der Aktion wollen wir sichtbar machen, dass von den bereits vollzogenen und geplanten Kürzungen bei der Kulturförderung sämtliche Kulturschaffende, Kulturinteressierte und Kulturinstitutionen betroffen sind», schreibt Manuel Kühne, Co-Präsident von ACT Zentralschweiz und Mitinitiator der Protestaktion in einer Mitteilung.

Der Kanton Luzern will dieses und nächstes Jahr je 800'000 Franken bei der Kultuförderung einsparen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Felix von Wartburg  (felitsche)
    Liebe Rosi Gantenbein, da liegen Sie ziemlich daneben. Finden Sie es tatsächlich korrekt, das Profi- oder Freizeit-Kulturschaffende, die eh am Hungertuch nagen, mit diesem Sparprogramm die Reichen und Superreichen SUBVENTIONIEREN sollen? Ich gehe lieber an einen Kulturanlass jedwelcher Art als mir das langweilige Rezitieren der Börsenkurse anzuhören. Leider vermehrt sich Geld von selbst, während Kulturschaffen harte Arbeit bedeutet, aber auch Freude, vermittelt den Aktiven und dem Publikum.
  • Kommentar von rosi gantenbein  (lara croft)
    Ach Gottchen, da hängen doch schon genug "Kunstschaffende" am Tropf des Steuerzahlers. Gut, wenn hier gespart wird. Ich sehe nicht ein, weshalb nicht auch Kultur einem Wettbewerb ausgesetzt sein sollte....