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So sollen die Stimmen der MigrantInnen gehört werden
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 21.11.2019.
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Luzerner Migranten-Parlament «Ich wohne und arbeite hier, darum will ich auch mitreden»

Im nächsten Herbst wollen Luzerner Migrantinnen und Migranten im Kantonsratssaal ihre Anliegen diskutieren.

Im Kanton Luzern kann jede fünfte Person nicht wählen und abstimmen. Um Menschen ohne Schweizer Pass trotzdem in das politische Leben einzubinden, organisiert der Verein «Migrant*innenparlament Kanton Luzern» eine eigene Politsession. Politik interessiere nämlich alle, sagt Ali Ashgar Heidari, Co-Präsident des Vereins: «Ich wohne und arbeite hier, darum will ich auch mitreden und mitbestimmen.»

Konkrete Anliegen in die Politik bringen

Im Herbst 2020 soll die erste Luzerner Politsession für Migrantinnen und Migranten stattfinden – im selben Saal, in welchem auch der Luzerner Kantonsrat tagt. Dabei soll es um Themen gehen, welche ihnen wichtig sind, beispielsweise in der Bildung: «Vorläufig aufgenommen Personen erhalten nicht genügend Bildungsangebote», sagt Ali Ashgar Heidari, «da könnte man ansetzen».

Wir wünschen uns eine Zusammenarbeit mit möglichst allen Parteien des Kantonsrats.
Autor: Gina Aschwanden«Migrant*innenparlament Kanton Luzern»

Nun gehe es darum, sich mit Kantonsrätinnen und Kantonsräten zu vernetzen, sagt Gina Aschwanden, Lehrerin und ebenfalls Präsidentin des Vereins. Idee ist, dass die Themen der Migrantinnen und Migranten auch im Kantonsrat Gehör finden: «Wir wünschen uns eine Zusammenarbeit mit möglichst allen Parteien des Kantonsrats. Wir möchten sie einbinden, indem sie uns bei der Erarbeitung der Forderungen an den Kantonsrat unterstützen.»

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In Basel ist die Migrantensession bereits Realität
Aus Schweiz aktuell vom 11.11.2019.
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2 Kommentare

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  • Kommentar von Irene Müller  (Jellyfish)
    Nach dieser Logik sollten auch Studenten und andere Lernende vom politischen Prozess ausgeschlossen werden. Macht für mich keinen Sinn, da ein anderes Paar Schuhe. Wer in einem Land lebt, sollte nach dem demokratischen Gedanken auch mitbestimmen dürfen.
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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Wer hier mit seinen Steuergeldern die Politik finanziert sollte mitbestimmen können. Egal wie alt und woher. Denn nur so bleibt gewährleistet, dass nicht jede Phantasie auch wirklichkeit werden soll , denn an deren Ende hängt immer ein Preisschild.
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