Luzerner Museggmauer - Symbol der Macht und Tourismusattraktion

Die Museggmauer, eines der Wahrzeichen von Luzern, war im Mittelalter ein Zeichen der Macht, welche die Stadt über die Landschaft ausübte. Heute ist sie bedeutsam - unter anderem als Naherholungsraum - aber auch als Magnet für Touristen. In den letzten Jahren wurde die Mauer sorgfältig restauriert.

Mann vor Stadtmauer mit Türmen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kantonsarchäologe Jürg Manser vor der Museggmauer in Luzern. SRF

Die Renovation der Museggmauer wird nächstes Jahr abgeschlossen. In die Sanierung haben Stadt und Kanton Luzern fast 12 Millionen Franken gesteckt, und es wurden unzählige Stunden Freiwilligenarbeit geleistet.

In der Serie des Regionaljournals Zentralschweiz erzählt der Luzerner Kantonsarchäologe Jürg Manser von den Sanierungsarbeiten, aber auch von der geschichtlichen Bedeutung der Stadtmauer. Für Manser, profunder Kenner der Museggmauer und ihrer Geschichte, war die Mauer im Mittelalter eindeutig ein Machtsymbol. Die Stadt demonstrierte vis-à-vis der Untertanen auf der Landschaft, wer das Sagen hatte in der Innerschweiz.

Heute ist die Museggmauer wichtig für die Stadt Luzern, einerseits als Naherholungsraum. Aber auch die Bedeutung des Denkmals ist wichtig: Für die Einheimischen als Erinnerung an die Vergangenheit - und als Anziehungspunkt für den Luzerner Tourismus.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr