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Gebäude des Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrums in Luzern.
Legende: An der Fach- und Wirtschaftsmittelschule in Luzern soll künftig auch eine Informatikmittelschule integriert werden. ZVG/ Kanton Luzern
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Zentralschweiz Luzerner Regierung will Informatikmittelschule

Der Luzerner Regierungsrat möchte eine Informatikmittelschule aufbauen, weil es an Software-Entwicklern fehlt. Die Schule soll 2017 ihren Betrieb in Luzern aufnehmen. Dieses neue Ausbildungsangebot muss vom Kantonsparlament noch beschlossen werden.

In der Informations- und Kommunikationstechnologie herrscht Mangel an Fachkräften. Die nun geplante, praxisorientierte Ausbildung soll die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Luzern stärken.

Die Schule soll am 1. August 2017 am Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum in Luzern ihren Betrieb aufnehmen. Einen Teil der Ausbildung sollen die Schülerinnen und Schüler am Berufsbildungszentrum in Sursee erhalten.

Die neue Schule wird eine vierjährige Ausbildung anbieten, die zur kaufmännischen Berufsmaturität führt. Der berufskundliche Unterricht soll in Sursee stattfinden, wo bereits Informatik unterrichtet wird. Der Berufsmaturitätsunterricht soll in Luzern angesiedelt werden. Vorgesehen ist auch ein Praktikumsjahr in einer Firma.

Neuer Anlauf

Bereits 2013 hatte der Kanton Luzern die Idee, eine Informatikmittelschule einzuführen. Das Projekt wurde allerdings aus Spargründen auf Eis gelegt.

Trotz der immer noch schwierigen finanziellen Situation im Kanton Luzern, will der Luzerner Regierungsrat den neuen Ausbildungsweg anbieten, dies kostenneutral. «Wir finanzieren die Informatikmittelschule damit, indem wir eine der vier Klassen der Wirtschaftsmittelschule in Luzern schliessen», sagt Bildungsdirektor Reto Wyss.

Bei der Wirtschaftsmittelschule wurde gemäss Regierungsrat in den letzten Jahren ein demografisch bedingter Rückgang der Schülerzahlen beobachtet. Besonders davon betroffen ist Willisau, doch wird an diesem Standort aus regionalpolitischen Gründen festgehalten.

Im September kommt die Vorlage in den Kantonsrat.

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