Luzerner Staatsanwaltschaft publiziert Hooligan-Bilder

Vor einer Woche veröffentlichte die Staatsanwaltschaft verpixelte Bilder von Fussball-Randalierern im Internet. Diese waren im Mai nach einem Spiel in Luzern an gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Innenstadt beteiligt. Nun werden die Bilder unverfälscht ins Netz gestellt.

Nach dem Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich kam es zu Sachbeschädigungen. Verletzt wurde damals aber niemand. Insgesamt suchte die Polizei 21 Fussball-Randalierer.

Nun meldeten sich innerhalb der Meldefrist von einer Woche vier dieser 21 gesuchten Personen bei der Polizei, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern mitteilt. Es handle sich um einen FCL- und drei FCZ-Fans, sagte Simon Kopp, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Hooligan zündet eine Fackel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Luzerner Staatsanwaltschaft sucht nach wie vor nach 17 beteiligten Hooligans (Symbolbild). Keystone

Die Bilder der 17 noch nicht identifizierten Fussball-Chaoten wurden nun im Internet unverpixelt veröffentlicht. Die Luzerner Staatsanwaltschaft führt dieses Verfahren seit 2007 durch.

Noch bevor die Staatsanwaltschaft die Bilder im Internet veröffentlicht hatte, hatte die Polizei vorhandenes Bildmaterial der Auseinandersetzungen ausgewertet. Sie konnte 13 Randalierer identifizieren: 12 Personen aus der Fangruppe des FCZ und einen FCL-Fan.