Luzerner Theater bekennt sich zum Salle-Modulable-Projekt

Das Projekt Salle Modulable sei nun soweit verbessert worden, dass sich das Luzerner Theater dahinter stellen könne. Das Vorhaben für einen flexibel nutzbaren Theaterneubau sei nun auch auf die Bedürfnisse eines produzierenden Theaters ausgerichtet, sagt die Stiftung Luzerner Theater.

Visualisierung des Projekts Salle Modulable. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach Änderungen kann sich nun das Luzerner Theater hinter die Salle Modulable stellen. (Visualisierung) zvg/Stiftung Salle Modulable

Mit der Salle Modulable will sich das auf Konzerte ausgerichtete Lucerne Festival auch mit innovativen Opern etablieren. Hauptnutzer des neuen Hauses soll aber das Luzerner Theater werden, dessen Haus an der Reuss ohne Investitionen von 40 bis 80 Millionen Franken langfristig nicht weiterbetrieben werden kann.

Vor knapp zwei Monaten erklärte die Stiftung aber, dass das Projekt Salle Modulable in seinem damaligen Planungsstand für das Luzerner Theater nicht brauchbar sei. Kritisiert wurden namentlich das Betriebs- und Raumkonzept.

Es seien nun überzeugende räumliche und technische Lösungen für ein produzierendes Theater gefunden worden, teilte die Stiftung Luzerner Theater mit. Diese ermöglichten Produktionen in diversen Grössen. Der Stiftungsrat sehe den Theaterneubau auf dem Inseli deshalb als grosse Chance, um dem Theater eine neue Heimat zu geben.