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«Fremder»: Intensiv – wie in einem Film
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 29.11.2019.
abspielen. Laufzeit 03:50 Minuten.
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Luzerner Theater Nächtliche Fahrt durch die Verzweiflung

Die Luzerner Theatergruppe «Fetter Vetter und Oma Hommage» zeigt mit «Fremder» ein berührendes Stück – in einem Auto.

Einsteigen, ins kleinste Theater der Welt! So könnte man das Theaterstück «Fremder» ansagen, das am Freitag in Luzern Premiere hat. Denn das Stück spielt in einem Auto, nur gerade drei Zuschauerinnen und Zuschauer können ihm - auf der Rückbank - beiwohnen.

Es geht dabei um die Geschichte eines jungen Mannes, der voller Hass, Enttäuschung und Verzweiflung zu sein scheint. Woher dies rührt, erfährt man erst langsam, im Verlauf des Stücks. Die Geschichte, die das Theaterkollektiv «Fetter Vetter und Oma Hommage» in einer Koproduktion mit dem Luzerner Theater entwickelt hat, ist clever aufgebaut, poetisch, manchmal traurig und manchmal aber auch humorvoll, und erzählt ein menschliches Schicksal, das einen nicht kalt lassen kann.

Wie in einem Film

Die besondere Ausgangslage des Stücks im Auto kreiert eine aussergewöhnliche Intensität. Das Publikum ist so nahe an den beiden Protagonisten (beeindruckend gespielt von Manuel Kühne und Antonia Meier), dass man sich in einem Film wähnt. Wobei die Intensität sogar noch gesteigert wird, weil man tatsächlich in diesem Film drin ist. Die nächtlich-theatralische Fahrt durch die Stadt und Agglomeration Luzern wird so zu einem Erlebnis, dem man sich nicht entziehen kann.

«Fremder – Das Autostück»

«Fremder» ist eine Stückentwicklung des freien Theaterkollektivs «Fetter Vetter & Oma Hommage» aus Luzern. Das Stück ist in 20 Aufführungen des Luzerner Theaters zu sehen (Beschreibung und Spielplan, Link öffnet in einem neuen Fenster).

Für die Inszenierung ist Damiàn Dlaboha verantwortlich, für die Ausstattung und Co-Regie Savino Caruso, für die Dramaturgie Béla Rothenbühler.

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