Meggen gibt die Kreuztrotte im Baurecht ab

Die Gemeinde Meggen hat sich mit der liberalen Genossenschaft und der Wohnbaugenossenschaft Meggen geeinigt: Die beiden Genossenschaften sanieren die Kreuztrotte und bauen daneben, auf der Kreuzmatte, je ein Mehrfamilienhaus. Die Gemeinde tritt das Land für 100 Jahre im Baurecht ab.

Die Megger Kreuzmatte mit der denkmalgeschützten Kreuztrotte. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hier soll preisgünstiger Wohnraum entstehen: Die Megger Kreuzmatte mit der denkmalgeschützten Kreuztrotte. zvg

Die denkmalgeschützte Kreuztrotte wird von beiden Genossenschaften gemeinsam übernommen und saniert. Das Haus soll künftig gewerblich genutzt werden. Auf der Kreuzmatte hingegen entstehen Wohnhäuser. Die Genossenschaften erstellen je ein Mehrfamilienhaus mit kleineren bis mittleren Wohnungen.

Entstehen sollen preisgünstige Wohnungen für junge und ältere Meggerinnen und Megger sowie Familien. «Denn diese sind aufgrund der hohen Mietpreise oft gezwungen, aus Meggen wegzuziehen», schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung. Der Gemeinderat will die Genossenschaften mit einem zinslosen Darlehen in der Höhe von 1,6 Millionen Franken unterstützen. Darüber entscheiden wird die Gemeindeversammlung Anfang Dezember.