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Mehr Umsatz, mehr Gewinn Caffè Latte und Geisskäse lassen bei Emmi die Kassen klingeln

Die Umsätze in der Schweiz blieben stabil, aber im Ausland konnte Emmi zulegen.

Legende: Audio Emmi-Chef Urs Riedener: "Wir sind vor allem im Ausland gewachsen" abspielen. Laufzeit 06:35 Minuten.
06:35 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 28.02.2019.

Der operative Gewinn (EBIT) legte um 5,3 Prozent auf 216,7 Millionen Franken zu. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 175,5 Millionen Franken übrig, nach 161,6 Millionen im Vorjahr. Das ist eine Steigerung um 8,6 Prozent. Damit stiegen die Erträge stärker, als Emmi selbst erwartet hatte.

Schweizer Markt «herausfordernd»

Milchverarbeiter Emmi setzte noch stärker auf hochwertige Markenprodukte, bei denen er mehr Marge erzielen kann. Die erfolgreiche Umsetzung weiterer Rationalisierungs- und Produktivitätssteigerungsmassnahmen hätten ausserdem dazu beigetragen, die negativen Effekte des anhaltenden Preisdrucks zu kompensieren, schreibt Emmi.

Allerdings bleiben die Bedingungen in der Schweiz für Emmi «herausfordernd». Die prognostizierten Umsatzsteigerungen seien vor allem auf wachsende Importe zurückzuführen, heisst es weiter. Der Schweizer Markt werde unter Druck bleiben, zumal der positive Effekt eines höheren Milchpreises 2019 wegfallen werde.

Wachstum im Ausland

Obwohl die Auswirkungen des Brexit für ganz Europa noch nicht abschätzbar sind, rechnet Emmi mit einem Wachstum. Dank italienischen Desserts und Ziegenmilchprodukten aus den Niederlanden fiel das Ergebnis der Europa Division positiv aus. Das erste Mal machte der Umsatz aus dem Auslandgeschäft mehr als die Hälfte aus. Die Stratetegie, die Emmi vor Jahren eingeschlagen habe, zeige nun Früchte, freut sich CEO Urs Riedener.

Die Strategie, die wir vor Jahren eingeschlagen haben, bringt nun auch Früchte.
Autor: Urs RiedenerCEO Emmi

Auch mit dem Amerika-Geschäft ist das Unternehmen zufrieden und rechnet für 2019 mit einer deutlich wachsenden Nachfrage. Allerdings werden nach wie vor Fremdwährungseinflüsse in Ländern wie Chile, Mexiko oder Tunesien ein Thema bleiben.

Den Aktionären winkt dank des höheren Gewinns eine Dividende von 9 Franken pro Aktie. Im Vorjahr hatte es zwar 10 Franken gegeben - aber darin war eine Sonderdividende von 3 Franken eingerechnet aufgrund eines Verkaufs.

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