Misstöne vor der Luzerner Sportgala

Am 28. März findet die zweite Luzerner Sportpreis Gala der IG Sport Luzern statt. Im Gegensatz zu der ersten Ausgabe und im Unterschied zu Sportgalas in anderen Kantonen, müssen die geladenen Gäste das Gala-Essen selber berappen. Ausgenommen sind die Angehörigen der Preisträger.

Ein Gruppenbild des Vorstands der IG Sport Luzern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Vorstand der IG Sport Luzern mit ihrem Präsidenten, Peter W. Ottiger vorne in der Mitte stehend. zvg

Rund 150 bis 200 Namen stehen auf der Liste der geladenen Gäste für die Sportpreis Gala der IG Sport Luzern. Darunter befinden sich Namen von Vertretern der Luzerner Regierung, von Funktionären der Sportverbände und von zahlreichen freiwilligen Helfern. Diese setzen sich grösstenteils ehrenamtlich für den Sport ein.

An der Sportpreis Gala vom 28. März werden unter anderem die Sportpreisträger geehrt. Die Angehörigen der Preisträgerinnen und Preisträger sind zu der glamourösen Sportfeier eingeladen. Für ihr Essen müssen sie nichts bezahlen.

Für den Rest der Gesellschaft gilt eine andere Regelung. Im Gegensatz zu der letztjährigen Gala steht auf ihrer Einladung der Vermerk, einen Unkostenbeitrag von 60 Franken für das Essen aus der eigenen Tasche bezahlen zu müssen.

Der Vorstand der IG Sport habe sich einstimmig für dieser Änderung ausgesporchen, sagt Peter W. Ottiger Präsident der IG Sport im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz. Der Analss sei in erster Linie für die Preisträger und die Sportfunktionäre gedacht und nicht als Wertschätzung für die Freiwilligen.

Zudem bemühe man sich bei der IG Sport Luzern, haushälterisch umzugehen mit den Finanzen. Dies sei umso wichtiger, da es in diesem Jahr weniger Geld vom Kanton gegeben habe für die Gala, sagt Peter W. Ottiger weiter.

Man werde nach der Gala noch einmal grundsätzlich über die Bücher gehen und für die Sportgala des nächsten Jahres eventuell wieder zu einer «richtigen Einladung» - ohne finanzielle Beteiligung der Gäste - zurückkommmen.