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Legende: Audio Christov Rolla ist durch Zufall zum Theater gekommen abspielen. Laufzeit 06:34 Minuten.
06:34 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 07.05.2019.
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Musiker, Dirigent, Politiker Christov Rolla: «Ich habe mich ins Theater verliebt»

Aktuell bereichert das grosse Projekt «Die andere Zeit» der Albert Koechlin Stiftung (AKS) das Kulturleben in der Region. Eines der 17 Projekte stammt vom Luzerner Musiker Christov Rolla. Mit seiner Gruppe «Canaille du Jour» und der Begleitband «Les Maisonettes», Link öffnet in einem neuen Fenster tritt er am Mittwoch in Stans und am Donnerstag in Sarnen auf.

Musiker, Dirigent und Politiker

Christov Rolla ist kein Unbekannter: Er ist Theatermusiker, Dirigent eines Kirchen- und eines Männerchores, aber auch Politiker im Luzerner Stadtparlament. Wer ist dieser Musiker und wie ist er zur Politik gekommen?

Aufgewachsen ist er als Pfarrerssohn in Hochdorf, heute lebt er in der Stadt Luzern und zwar ganz in der Nähe des Theaterpavillons Luzern. Das sei für ihn sehr praktisch, so habe er einen Ort wo er üben und komponieren könne. Auch viele Theatergruppen, bei denen er mitspielt, proben und spielen in dem Haus.

Es ist fast so etwas wie meine Stube geworden über die Jahre.
Autor: Christov RollaMusiker, Dirigent und Politiker

Aber es gibt natürlich auch andere Orte an denen Christov Rolla geprobt und gespielt hat. Es sind bis jetzt gegen 100 Theaterstücke bei denen er die Musik geschrieben hat und häufig auch auf der Bühne stand.

Durch Zufall zum Theater

Theatermusiker sei er mehr durch Zufall geworden. Nach dem Lehrerseminar studierte er zuerst Germanistik in Zürich. Aber das habe ihm nicht entsprochen und so habe er angefangen Chorleitung und Schulmusik zu studieren. Dabei sei das gar nicht sein Berufswunsch gewesen. Als Kind wollte er Maler, Rockstar oder auch Mal Pfarrer, wie sein Vater, werden.

Am meisten hat mich geprägt, dass ich in einem musikalischen Haus aufgewachen bin.
Autor: Christov RollaMusiker, Dirigent und Politiker

Die Musik und der Umgang mit der Sprache sei ihm in die Wiege gelegt worden. In seinem Elternhaus wurde viel Musik gemacht und gesungen. Und die Sprache, die setzt er in seinen – schon fast poetischen – Reden im Luzerner Stadtparlament ein. Er ist einer von wenigen Kulturschaffenden in einem Parlament und sitzt sei 2017 für die Grünen im Rat.

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