«Muss man den kennen?»

Er sei ein Mann aus der Wirtschaft, ohne Bezug zum Fussball. Das werfen FCL Fans in Internetforen dem designierten Präsidenten des FC Luzern, Ruedi Stäger, vor. Er sehe den Klub als Firma, und nicht als Sportverein.

FCL-Fans jubeln ihrer Mannschaft zu. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Fans des FC Luzern äussern sich kritisch zum neuen Präsidenten Ruedi Stäger. Keystone

Er sei ihnen gänzlich unbekannt, ein Mann ohne Bezug zum Fussball - das schreiben Fans in Foren und Blogs auf dem Internet. Sie werfen dem neuen Präsidenten vor, er sehe den FC Luzern als Marke, und spreche in einer Managersprache über ihren Club. Es gibt aber auch diejenigen, die schreiben, man müsse Ruedi Stäger jetzt zuerst einmal eine Chance geben, um sich zu bewähren.

Ruedi Stäger soll sich Fussballfachwissen in Geschäftsleitung holen

Fragezeichen wirft auch die neue Organisationsstruktur der Geschäftsleitung auf. Wie es gehen solle, dass Ruedi Stäger in einem 60-Prozent-Pensum den gleichen Job mache, wie bis anhin der Geschäftsführer Thomas Schönberger und der Präsident Mike Hauser mit 160 Prozent.

Einer der grossen Investoren, Marco Sieber, verteidigte vor den Medien die neue Organisationsstruktur, so könne sich der Neo-Fussballfunktionär Ruedi Stäger gezielt Fachwissen in die Geschäftsleitung holen.

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